Union Bad Leonfelden: "Es war eine sagenhafte Mannschaftsleistung"

Vor einem Jahr überwinterte die Sportunion Vortuna Bad Leonfelden mit lediglich acht Punkten am Konto in der Abstiegszone der Landesliga Ost. 2019 starteten die Mühlviertler durch, schafften souverän den Klassenerhalt und kamen im Sommer als Fünfter ins Ziel. In der aktuellen Saison blieben die Bad Leonfeldener in der Erfolgsspur, krönten sich zum Herbstmeister und sammelten in diesem Jahr nicht weniger als 61 Punkte. "Dieses Jahr war ein sensationelles und das erfolgreichste der Vereinsgeschichte. Die unglaubliche Performance der Spieler hat in Summe eine sagenhafte Mannschaftsleistung ergeben", ist Christoph Hiesl, der gemeinsam mit Andreas Prammer ein Trainer-Duo bildet, stolz auf das Team.

 

Starke Hinrunde

Nur bei Viktoria Marchtrenk und in Katsdorf ging der Herbstmeister leer aus, in den übrigen elf Spielen feierte die Union acht Siege und teilte mit dem Gegner drei Mal die Punkte. "Natürlich haben wir uns im letzten Winter erheblich verstärkt, haben uns die neuen Kicker weitergeholfen. Ich möchte aber betonen, dass sich die übrigen Spieler brutal gesteigert haben und die Mannschaftsleistung einfach sensationell war", spricht Hiesl von einem nahezu perfekten Gefüge. "Nach dem tollen Frühjahr haben wir gewusst, dass wir über hohe Qualität verfügen, es ist aber nicht selbstverständlich, dass es derart erfolgreich weitergeht. Die Mannschaft hat auch in der neuen Saison eine unglaubliche Performance abgeliefert und sich mit dem Herbstmeistertitel belohnt".

 

Torfabrik der Liga - daheim kaum zu biegen

Während fünf Teams weniger Gegentore kassierten, trafen die Bad Leonfeldener 36 Mal ins Schwarze und avancierten zur Torfabrik der Liga. David Radouch hatte im Herbst seine Schussstiefel besonders gut geschnürt, krönte sich der 26-jährige Tscheche, der seit fünfeinhalb Jahren das Union-Trikot trägt, mit 15 Treffern zum Torschützenkönig. "Sucht man ein Haar in de Suppe, findet man auch eines und haben einen Tick zu viele Tore erhalten. Wir verfügen jedoch über eine bärenstarke Offensive und haben zumeist mehr Tore erzielt als wir bekommen haben", meint Christoph Hiesl. Die beiden einzigen Niederlagen musste der Ligaprimus jeweils in der Fremde einstecken, auf eigener Anlage ist die Union Bad Leonfelden seit 25. Mai ungeschlagen und feierte in den letzten acht Heimspielen sechs Siege. "Wir sind ungemein heimstark, auf eigenem Platz kaum zu biegen und haben 2019 nur ein Heimspiel verloren. Im Herbst konnten wir fünf Heimsiege feiern und hätten auch die Spiele gegen Rohrbach und Blau-Weiß gewinnen können, haben aber jeweils kurz vor Schluss den Ausgleich kassiert", so Hiesl.

 

Ruhige Winterpause - Trainingslager in Slowenien

Im letzten Winter wurden in Bad Leonfelden einige Transfers getätigt, in der akrtuellen Winterpause ist hingegen keine großartige Kaderveränderung zu erwarten. "Bis jetzt ist noch nichts passiert, wird sich auch nicht allzu viel tun und gehen mit dem bewährten Stamm ins neue Jahr. Die Kaderplanung ist noch nicht abgeschlossen, mehr als punktuelle Veränderungen sind aber nicht zu erwarten", spricht Christoph Hiesl von einer ruhigen Winterpause. Am 20. Januar nimmt der Herbstmeister die Vorbereitung in Angriff, in der Aufbauzeit schlagen die Kicker ihre Zelte in Slowenien auf und halten in Catez ein Trainingslager ab.

 

"Halten am Saisonziel fest"

Die Union Bad Leonfelden war 2019 in der Landesliga Ost das Maß der Dinge und möchte sich auch im kommenden Jahr von ihrer besten Seite zeigen. "Wenn man ein derart erfolgreiches Jahr absolviert hat, ist es eine Herausforderung, die Leistungen zu bestätigen bzw. zu steigern. Demzufolge wird es nicht einfach, aber wir werden weiterhin hart arbeiten und vesuchen, den nächsten Schritt zu setzen", blickt Christoph Hiesl der zweiten Meisterschaftshälfte zuversichtlich entgegen. "Wir sind mit dem Ziel in die Saison gestartet, einen Top-Drei-Platz belegen zu wollen und halten auch nach der Eroberung des Herbstmeistertitels daran fest. Natürlich würden wir uns über einen möglichen Meistertitel freuen, aber auch wenn wir am Ende auf dem dritten Plartz landen, haben wir das Saisonziel erreicht".

 

Transferliste

 

Günter Schlenkrich  

 

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