Union Naarn verpflichtet Trainer und "Zehner"

Die DSG Union Metallbau Blauensteiner Naarn blickt auf einen enttäuschenden Herbst zurück und überwintert in der Landesliga Ost mit lediglich acht Punkten am Konto als Schlusslicht. Seit geraumer Zeit setzt man im Machland alle Hebel in Bewegung, die Klasse zu halten. Während der Nachzügler mit einigen Spielern nicht mehr plant, ist nach dem Ende der kurzen Ära von Eric Rössl und der interimistischen Leitung durch Michael Aichinger auf der Suche nach einem neuen Trainer weißer Rauch aufgestiegen. Ab sofort schwingt Naarn ein "alter Bekannter" wieder das Zepter.

 

Herbert Panholzer kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück

Herbert Panholzer war von 2013 bis 2018 in Naarn tätig und führte die ASKÖ Oedt in der vergangenen Saison der OÖ-Liga zum Meistertitel. "Nach der Trennung von Rössl haben wir mit Herbert Kontakt aufgenommen. Er war von Beginn an gesprächsbereit und freuen uns, dass wir ihn zur Rückkehr bewegen konnten. Panholzer ist ein ungemein erfahrener Trainer und in dieser Branche einer der Besten. In seiner ersten Amtszeit konnten wir uns auf eine kompakte Defensive stützen und waren zudem enorm heimstark. Da wir im Herbst nur ein Heimspiel gewonnen und zudem jede Menge Gegentore kassiert haben, wollen wir unter Herbert Panholzer wieder zu den alten Stärken zurückfinden", ist Sektionsleiter Markus Lugmayr-Lettner fest davon überzeugt, mit der Rückkehr des "Trainer-Fuchses" die richtige Wahl getroffen zu haben.

 

Eine fixe Verstärkung - drei Abgänge

Dem alten und neuen Naarner Coach stehend drei Spieler nicht zur Verfügung. "Mit Danijel Dramac, Hrvoje Bubalo und Georg Mühlbachler planen wir nicht mehr und sehen uns am Transfermarkt intensiv um neue Spieler um", so Lugmayr-Lettner. Auf der Suche nach Verstärkungen ist die Union bereits fündig geworden und verpflichtete mit Jakub Petr einen überaus erfahrenen Offensivspieler. Der 29-jährige Tscheche war in seiner Heimat unter anderem bei Slavia Prag aktiv und kickte im Herbst in der niederösterreichischen Landesliga. Im Winter wechselt der Routinier von Wieselburg ins Machland. "Mit der Verpflichtung von Jakub Petr hoffen wir, den gesuchten Zehner gefunden zu haben. Er soll im Mittelfeld die Fäden ziehen und in der Offensive für die nötigen Impulse sorgen. In der Winterpause werden vermutlich zwei weitere Spieler zu uns stoßen, einer davon muss ein Stürmer sein", kündigt der Sektionsleiter weitere Transfers an.

 

Mittel- bzw. langfristige Planung

Die Union Naarn möchte unbedingt in der Landesliga bleiben, wenngleich ein Abstieg kein Beinbruch wäre. "Mit dem Unternehmen Klassenerhalt erwartet uns eine echte Challenge. Natürlich sollen uns die Verstärkungen sofort weiterhelfen, planen aber mittel- bzw. langfristig. Denn egal, wie die Saison endet, geht das Leben weiter und machen uns Gedanken über die Zukunft. Wir wollen eine schlagkräftige Mannschaft formen, in der auch die eigenen Spieler eine tragende Rollen spielen sollen. Sollte es uns nicht gelingen, die Klasse zu halten, wollen wir den Abstieg mit erhobenem Haupt antreten, um mit einer intakten Truppe den sofortigen Wiederauf anstreben zu können", meint der Sektionsleiter. "Bei Transfers muss man auch Glück haben, aber mit den zu geplanten Verstärkungen sollte - unter der Führung von Herbert Panholzer - es möglich sein, in der Landesliga zu bleiben".

 

Transferliste

 

Günter Schlenkrich

 

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