Mangelhafte Chancenverwertung lässt Viktoria Marchtrenk im Duell mit der DSG Union Naarn zittern

Die DSG Union Naarn konnte zum Saisonstart teils starke Leistungen und auch zufriedenstellende Ergebnisse erzielen. Dementsprechend ruhig ist auch die Lage im Machland, auch wenn man sich gegen die Spitzenteams der Liga enorm schwer tut. Am gestrigen Freitag traf man auf eines davon, gastierte die Windischhofer-Elf bei der ASKÖ SV Viktoria Marchtrenk. Die Mannen von Ervin Begic konnten die letzten beiden Partie siegreich gestalten und fuhren nun die nächsten drei Punkte ein – man siegte trotz einer Vielzahl an Chancen nur mit 1:0 gegen die Naarner. 

Früher Sternbauer-Treffer bringt Hausherren in Front 

Die im Vorfeld favorisierten Hausherren spulten einen herausragenden Start ab. Nur wenige Augenblicke gespielt, hatte Anes Sabic die Führung schon auf dem Fuß, konnte sein Vorhaben aber nicht in die Tat umsetzen. Es sollte aber dennoch früh rascheln: Nach einer Freistoßflanke von Albin Ramadani köpfte Janik Sternbauer das Leder in die Maschen (3.). Dieser Treffer sollte als Dosenöffner fungieren, zum Leidwesen der anwesenden Fans brachte die sonst so Abschlussstarke Viktoria-Offensive das Leder einfach nicht in die Maschen. Sowohl Sabic, als auch Stefan Marcinkovic und Aaron Sternbauer konnten sehr gute Gelegenheiten nicht nützen, haderte man zum Pausenpfiff trotz Führung etwas mit der eigenen Leistung. 

Kurzer Schock: Naarn schnuppert an Last-Minute-Ausgleich

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht sonderlich viel an der Spielcharakteristik, bis auf die Tatsache, dass ein Naarner Defensivverbund nun etwas besser mit dem Druck und den zahlreichen Angriffen der Gastgeber zurechtkam. Gleichsam ging was Entlastungsangriffe und Kontermöglichkeiten betrifft aber vorne nichts zusammen, sodass die Partie inmitten der zweiten Hälfte eine Zeit lang ohne nennenswertes Highlight vor sich hin plätscherte. In den Schlussminuten Naarn so noch am Leben, Marchtrenk bekam trotz einiger guter Kontermöglichkeiten nach wie vor das Runde nicht ins Eckige. In Minute 92 landete dann ein Abschluss der Gäste aus dem Getümmel an der Stange – aufatmen bei einer über weite Strecken so dominierenden Heimelf, die letztlich einen verdienten Sieg einfuhr.

Stimme zum Spiel

Rene Knogler (SportlIcher Leiter ASKÖ SV Viktoria Marchtrenk):

„Das war ein richtig gutes Spiel von uns. Wir haben versucht, den Gegner immer unter Druck zu setzen und waren sehr aktiv. Das einzige Manko ist die Chancenverwertung, wir hätten das Spiel nach 25-30 Minuten schon entscheiden müssen. Mit der Situation am Schluss war der Sieg dann sogar leicht glücklich, ein 1:1 wäre aber ehrlich gesagt sehr ungerecht gewesen. Nun erwartet uns ein schönes Spitzenspiel gegen eine starke Trauner Mannschaft.“

Die Besten: Pauschallob

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