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Spielberichte

UFC Rohrbach-Berg feiert im Derby gegen Bad Leonfelden dritten Sieg in Serie

In der 11. Runde der Landesliga Ost trafen sich der UFC PIENO Rohrbach-Berg und die Sportunion Vortuna Bad Leonfelden zum abendlichen Duell am gestrigen Samstag. Bei den Gästen konnte zuletzt zwar der zweite Saisonsieg und das perfekte Debut von Neo-Coach Herwig Drechsel gefeiert werden, in der Tabelle steht der Aufsteiger aber weiterhin mit nur sieben Zählern am vorletzten Platz. Steil nach oben zeigt hingegen die Formkurve der Gastgeber, nach zuletzt zwei Siegen am Stück konnte man sich im oberen Drittel der Tabelle festsetzen.

 

Blitzstart der Gäste nach schwungvollem Auftakt

Gleich in den ersten Minuten nach dem Anpfiff merkte man den hohen Motivationsfaktor bei beiden Mannschaften. Ein Derby schreibt eben meistens eigene Gesetze, trotz der Favoritenrolle auf Seiten der Heimischen versteckten sie die Gäste aus Bad Leonfelden keineswegs. Mit hohem Tempo ging das Leder zwischen den beiden Mannschaften munter hin und her. Nach nur vier Minuten dann die überraschende Führung für die Drechsel-Elf. Nachdem David Radouch zu wenig konsequent angegangen wird, kann er seinen Teamkollegen Matthias Krennmayr perfekt bedienen, der früh auf 0:1 stellt. Die Rohrbacher zwar geschockt, erholten sich aber relativ rasch und konnten an Komapktheit gewinnen, was den Raum für die Gäste jetzt weniger werden lies. Ein spannendes Match bot sich den rund 450 Zuschauern in der Folge, beide Teams zeigten guten Landesliga-Fussball. Nach einer knappen Viertelstunde gleichen die Hausherren das bis dahin auf Augenhöhe geführte Duell auch verdientermaßen aus. Nach einem Vergehen in Strafraum entscheidet der Spielleiter völlig zurecht auf Elfmeter, Jindrich Rosulek lässt sich die Chance nicht nehmen und versenkt den Ball sicher in der linken Ecke. Das auch weiterhin intensiv geführte Match brachte bis zum Pausenpfiff dann aber keine nennenswerten Szenen mehr zu Stande, weitere Treffer blieben vorerst aus, Pausenstand verdientermaßen 1:1.

 

Rosulek und Schaubmaier entscheiden das Match 

Auch nach Wiederbeginn gingen beide Mannschaften sofort wieder hohes Tempo und investierten viel ins Match. Fast ähnlich wie in Hälfte Eins hätten die Gäste beinahe einen schnellen Treffer nachlegen können, Kapitän Christoph Stürzl vergibt aber knapp. In Minute 55 dann erneut Elfmeter von Rohrbach. Wieder gibt es keine Diskussionen und wieder ist es Jindrich Rosulek der eiskalt verwertet. Spiel gedreht, 2:1 für die Hausherren. Bad Leonfelden steckte nun aber keineswegs auf und verlangte den Heimischen alles ab was sie aufbieten konnten. In Minute 66 dann aber der entscheidende Treffer, der die Weichen zum Heimsieg für die Rohrbacher stellen sollte. Nach einer kurz abgespielten Ecke reagiert erneut Rosulek am Schnellsten und erhöht mit seinem dritten Treffer an diesem Tag das Ergebnis auf 3:1. Damit steht der tschechische Legionär nunmehr bei bereits 15 Saisontreffern nach 11 gespielten Runden - sensationelle Trefferquote des Ausnahmekickers in den Reihen der Gastgeber. Damit war die Messe gelesen, doch die Rohrbacher zeigten sich an diesem Abend von ihrer effizientesten Seite und konnten in den Schlussminuten noch einmal doppelt am Ergebnis schrauben. Der eingewechselte Benedikt Schaubmaier stellt mit zwei wunderschönen Toren den 5:1 Endstand her. Am Ende ein zwar verdienter, aber in der Höhe viel zu hoch ausgefallener Sieg der Eisschiel/Hartl-Truppe. 

 

Stimme zum Spiel:

Christian Eisschiel, Trainer UFC Rohrbach-Berg:
"Es war ein ungemein intensives und umkämftes Match. Bad Leonfelden hat uns über weite Strecken des Spiels wirklich alles abverlangt, wir waren gestern aber brutal effektiv und haben vor allem in der zweiten Halbzeit unsere Angriffe gut zu Ende gespielt. Der Sieg ist aber sicher um das eine oder andere Tor zu hoch ausgefallen, Bad Leonfelden war sicher nicht um vier Tore schlechter als wir. Leider mussten wir den Sieg aber mit den teils schweren Verletzungen von Hofer und Schlagnitweit teuer bezahlen. Besonders freue ich mich aber mit unserem Dreifachtorschützen Jindrich Rosulek der sich nach seiner langen Leidenszeit der Knieverletzung so zurück gekämpft hat. Dennoch sind seine Tore auch ein Verdienst der ganzen Mannschaft, die ihn immer wieder hervorragend in Szene setzen kann."

 

Die Besten: Jindrich Rosulek (ST) und Benedikt Schaubmair (ST, beide UFC Rohrbach-Berg)

 

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