FC Andorf: "Profitieren noch immer von der OÖ-Liga"

Im Vorjahr belegte der FC SGS Andorf den vierten Platz. Auch in der aktuellen Saison der Landesliga West sind die Pramtaler im Vorderfeld der Tabelle präsent und überwintern als Dritter nur drei Punkte hinter Herbstmeister Schärding. "Nach einer Kaderveränderung und einem Trainerwechsel ist im Sommer die Vorbereitung schlecht verlaufen und sind deshalb nicht gut gestartet. Die Mannschaft hat sich dann aber gefunden und in Summe eine starke Hinrunde absolviert. Aufgrund der Veränderungen bzw. der Jugend des Teams hätten wir mit einer Präsenz im Aufstiegskampf nicht gerechnet, umso mehr freuen wir uns darüber", erklärt Sektionsleiter Friedrich Glechner.

 

Sukzessive Steigerung

Einem 0:6-Auftakt-Debakel in Sattledt ließ der FCA am Stück zwei Siege folgen, ging dann jedoch gegen Schwanenstadt leer aus. In der Folge zeigte der Pfeil zumeist in die richtige Richtung, zog der Drittplatzierte in den übrigen neun Spielen nur einmal den Kürzeren und fuhr fünf "Dreier" ein. "Die Klatsche im ersten Match war der schlechten Vorbereitung geschuldet. Unsere junge Mannschaft hat dann aber eine Reaktion gezeigt, ist immer stärker geworden und gut den Herbst gekommen", so Glechner. "Da wir in den vergangenen Jahren einige arrivierte Spieler verloren haben, ist eine neue Hierarchie entstanden, die sich positiv bemerkbar macht. Zudem leistet Neo-Trainer Josef Hamedinger ausgezeichnete Arbeit und hat eine neue, schlagkräftige Mannschaft geformt. Bei den drei Zu-Null-Siegen in Serie - gegen Ostermiething, Schärding und Gmunden - hat unser Team eine sensationelle Performance abgeliefert".

 

Innenverteidiger erfolgreichster Andorfer Torschütze

Die Pramtaler feierten vier Heimsiege und behielten in der Fremde drei Mal die Oberhand. Während vier Mannschaften öfter ins Schwarze trafen - für acht der 25 FCA-Treffer zeichnete mit Stefan Glechner ein Innenverteidiger verantwortlich - kassierten nur zwei Teams weniger Gegentore. "Hinten hat es ganz gut gepasst, vorne haben jedoch einige Tore gefehlt. Die geringe Trefferausbeute hat damit zu tun, dass Torjäger Sebastian Witzeneder dauerverletzt war und nach einem Leistenbruch mit den Adduktoren zu kämpfen hatte. Zudem musste mit meinem Sohn Fabian ein weiterer Stürmer aufgrund eines Kreuzbandrisses im gesamten Herbst passen. Obwohl in der Hinrunde weitere Spieler gefehlt haben, hat sich unsere Mannschaft als geschlossene Einheit präsentiert und sich im Spitzenfeld der Tabelle festgesetzt", ist der Sektionsleiter zufrieden.

 

Ein Rückkehrer und zwei Abgänge

Während Benjamin Großbötzl (SK Schärdiung) und David Szeker (Lambrechten) den Verein verlassen haben, tritt Philipp Holzapfel aus beruflichen Gründen künftig etwas kürzer. Mit Benjamin Schneiderbauer, der zuletzt in Lambrechten aktiv war, kehrt ein universell einsetzbarer Spieler wieder an seine alte Wirkungsstätte zurück. "Bei diesem Zugang wird es vermutlich nicht bleiben und sehen uns aktuell nach einem Außenbahnspieler um", kündigt Friedrich Glechner zumindest einen Transfer an und freut sich zudem, dass mit Stephan Schustereder, Johannes Aigner und Fabian Glechner drei Langzeitverletzte am Weg zurück sind.

 

Trainingslager im Burgenland - spannender Aufstiegskampf

Seit Dienstag stehen in Andorf Lauf-Einheiten auf dem Programm, ehe der FCA den offiziellen Teil der Vorbereitung in Angriff nimmt und am 1. Februar gegen OÖ-Ligist Grieskirchen das erste Testspiel bestreitet. Die lange Aufbauzeit beinhaltet auch ein Trainingslager im burgenländischen Stegersbach. Obwohl der FCA in seiner bislang einzigen OÖ-Liga-Saison als letzter ins Ziel gekommen war, hätten die Pramtaler nichts dagegen, in Oberösterreichs höchste Spielklasse zurückzukehren. "Auch wenn die OÖ-Liga eine ganz andere Welt ist und wir uns enorm schwer getan haben, profitieren wir noch heute davon und verschließen uns nicht vor einem möglichen Aufstieg. Denn wir könnten mit einer zweiten Mannschaft - in der 2. Klasse - am Kampfmannschaftsbetrieb teilnehmen, was für die Entwicklung unserer vielen jungen Spieler ein großer Vorteil wäre", sagt Glechner, der einen ungemein spannenden Aufstiegskampf erwartet. "Die Top-Fünf der Tabelle haben mehr oder weniger große Chancen, wenngleich die Gmundener aus meiner Sicht zu favorisieren sind. Natürlich muss man auch Herbstmeister Schärding auf der Rechnung haben. Wir wollen an die guten Leistungen vom Herbst anknüpfen und bis zum Schluss mitmischen. Zudem freuen wir uns bereits auf die Heimspielen gegen Esternberg und Schärding, in denen es nicht nur um Derbysiege, sondern auch um big points geht".

 

Transferliste

 

Günter Schlenkrich


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