Punkteteilung im Spitzenspiel: Andorf und Bad Wimsbach trennen sich pari

Am Samstagnachmittag fand in der DAXL-Arena im Zuge der siebten Runde der Landesliga West ein Kracher statt: der FC SGS Industrial Services Andorf empfing den SK Bad Wimsbach 1933. Nach bereits 17 Spielen gegeneinander dürften sich die Mannschaften inzwischen schon gut kennen und auch wissen, wie gefährlich der Gegner sein kann. Auch ein Blick auf die Tabelle sprach für ein sehenswertes Kräftemessen. Unter strömendem Regen und winterlichen Temperaturen kamen die rund 200 Zuschauer auch auf ihre Kosten.

 

Gutes Tempo, keine Tore

Den klar besseren Start legten die Gäste aus dem Kurort hin. Ab der ersten Minute drängten die Wimsbacher den Gastgeber in deren Hälfte. Durch aggressive Zweikampfführung und frühes Pressing machte es der Gast dem FCA mehr als schwer ins Spiel zu finden. Einziges Manko der Gäste waren die Tormöglichkeiten, diese blieben in der Anfangsphase fast zur Gänze aus. Manuel Oberauer wurde von der Angriffsfraktion des Gasts trotzdem schon einmal warmgeschossen. Nach einer guten halben Stunde kamen die Hausherren dann aber auf Betriebstemperatur und pressten ebenfalls an. Durch Petr Simonovsky ergab sich auch prompt die erste Chance, Raffael Seyr war aber zur Stelle und konnte doppelt parieren. Der FCA kontrollierte bis zur Pause das Spielgeschehen, konnte aber ebenfalls keine zwingenden Chancen kreieren.

 

Simonovsky im Mittelpunkt

Nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Wimsbacher erneut das Spielgeschehen. Florian Schöfbenker brachte die heimischen durch einen Stangenschuss auch prompt zum Zittern. Der Aluminiumtreffer weckte die Andorfer aber wieder auf, sodass diese nun auch in der zweiten Halbzeit angekommen waren. Die Heimischen drückten die Gäste in ihre Hälfte rein, vor dem Tor fehlte aber noch die letzte Konsequenz. In Minute 70 ging es aber ganz schnell: der heimsiche Defensivverbund hatte einen Konter der Wimsbacher eigentlich schon unterbunden, gab den Ball aber wieder an Jakob Stockinger ab. Dieser zog ab und sorgte für die 0:1 Führung. Andorf nach dem Rückschlag bemüht um den Ausgleich, aber gefährdet in Konter zu laufen. Als das Spiel schon abgehackt schien, klingelte es doch noch im Seyr-Kasten. Nach einem Konter irritierte der eingewechselte David Auer die Gästeabwehr, was Simonovsky freie Bahn bescherrte. Nur fünf Minuten nach seinem Treffer musste der Andorfer aber mit gelb-rot vom Platz und fehlt seiner Mannschaft daher im nächsten Spiel. Am Ausgang der Partie änderte das aber nichts mehr, es blieb beim 1:1.

 

Friedrich Glechner, Sektionsleiter FC Andorf:

„Die gelb-rote tut uns für das nächste Spiel ein bisschen weh. Im Großen und Ganzen geht das Unentschieden in Ordnung. Wimsbach hatte vielleicht ein wenig mehr Spielanteile, die Chancenverteilung war aber ziemlich gleich. Mit dem 1:1 können wir gut leben. Wimsbach ist eine sehr kampf- und laufstarke Truppe, die sicher vielen Mannschaften Probleme machen wird. Wir haben versucht es über den spielerischen Weg zu lösen, was teilweise sicher gut geklappt hat, teilweise aber eben auch nicht. 

 

Die Besten:

FC Andorf: Jacob Manetsgruber (ZOM) und Petr Simonovsky (RM)

SK Bad Wimsbach: Martin Plasser (ZM) und Florian Schöfbenker (RM)


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