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Erfolgreiche Aufholjagd von Braunau/Ranshofen bei Schwanenstadt - Tor zum 3:2 in 91. Minute

Schwanenstadt
SPG Braunau/Ranshofen

Zwei Rote Karten, ein Aufholkrimi und zwei Doppeltorschützen: Die Partie zwischen SC Schwanenstadt 08 gegen SPG Braunau/Ranshofen in der Landesliga West hatte für die 100 Zuseher im Axians-Stadion Schwanenstadt einiges zu bieten. Mit einer 2:3-Niederlage hat der SC Schwanenstadt 08 am Samstag auch das fünfte Saisonspiel verloren und somit einen klassischen Fehlstart hingelegt. Braunau/Ranshofen-Trainer Marcel Taboga sprach hingegen von einem "verdienten Sieg" und "guter Mentalität" seiner Spieler.

Am Samstag Nachmittag kam es in der Landesliga West zu dem Spiel SC Schwanenstadt 08 gegen SPG Braunau/Ranshofen: In der Anfangsphase schaffte es keines der beiden Teams, sich eine Chance zu erarbeiten. Mit einem schnellen Doppelpack (18./22.) zum 2:0 schockte Stefan Sammer den SPG Braunau/Ranshofen. SPG Braunau/Ranshofen-Trainer Marcel Taboga kommentierte die erste Spielhälfte später so: "Wir haben unsere Chancen nicht gemacht, obwohl wir das Spiel dominiert haben. Nach den zwei Gegentoren haben wir zwar den Faden verloren, aber trotzdem weitergekämpft." Beim Stand von 2:0 für SC Schwanenstadt 08 verabschiedeten sich beide Mannschaften zur Pause in die Kabinen.

Aus 2:0 wird 2:3

In der zweiten Spielhälfte ging dieses Spiel deutlich turbulenter zu: Kurz nach Wiederanpfiff durch Schiedsrichter Stefan Haselbruner gab es für den Gastgeber die erste Rote Karte, nämlich für Dominik Strasser wegen Torchancenverhinderung. Den daraus resultierenden Elfmeter verwandelte Patrick Hubner in der 46. Minute souverän für sein Team. Eine zweite Rote Karte kassierten die Schwanenstädter in der 74. Minute, nämlich Robin Frühwirth aufgrund einer Beleidigung. Und nur drei Minuten später traf erneut Hubner zum 2:2-Ausgleich für SPG Braunau/Ranshofen (77.). Schwanenstadt fand danach nicht mehr in das Spiel zurück, Jakob Füreder von der SPG Braunau/Ranshofen erzielte sogar in den letzten Spielminuten die 3:2-Führung (91.). Die Gastgeber verloren also dieses Spiel nach einer 2:0-Führung mit 2:3. Mit dem Abpfiff des Referees hatte der SC Schwanenstadt 08 das Polster der ersten Hälfte verspielt, sodass es letzten Endes nicht einmal für ein Unentschieden reichte.

"Alles oder Nichts-Spiel"

Nach Spielende sprach SPG Braunau/Ranshofen-Trainer Taboga von einem "Alles oder Nichts-Spiel": "Es war ein verdienter Sieg meiner Mannschaft. Natürlich haben uns diese zwei Roten Karten für Schwanenstadt in die Karten gespielt, es war aber ein faires Spiel von beiden Seiten finde ich. Die Mentalität meiner Spieler war vor allem nach dem 0:2-Rückstand sehr gut." Einen Aspekt unterstrich Taboga schließlich: "Wir haben heute zum ersten Mal über 90 Minuten bewiesen, dass wir in dieser Liga mithalten können. Wir können also auch in der Landesliga punkten."


Mit 18 Gegentreffern haben die Gastgeber schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet: Die Mannschaft erzielte in den bisherigen fünf Spielen auch nur drei Tore. Das heißt, der Tabellenletzte musste durchschnittlich 3,6 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel.

SPG Braunau/Ranshofen muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Die formschwache Abwehr, die bis dato 13 Gegentreffer zuließ, ist ein entscheidender Grund für das schlechte Abschneiden des SPG Braunau/Ranshofen in dieser Saison. Nach einem Unentschieden und drei Niederlagen steht endlich der erste Saisonsieg für den Gast. Nur einmal ging der Braunau/Ranshofen in den vergangenen fünf Partien als Sieger vom Feld.

Im Klassement machte der SPG Braunau/Ranshofen einen Satz und rangiert nun mit vier Punkten auf dem elften Platz. Der SC Schwanenstadt 08 ist das einzige Team in der Liga, das bisher ohne Punkt in der Tabelle dasteht.

Landesliga West: SC Schwanenstadt 08 – SPG Braunau/Ranshofen, 2:3 (2:0)

  • 18
    Stefan Sammer 1:0
  • 22
    Stefan Sammer 2:0
  • 47
    Patrick Hubner 2:1
  • 77
    Patrick Hubner 2:2
  • 91
    Jakob Fuereder 2:3

 

 

 

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