Kapitän mit Karrierepause und Abgang von Stammkeeper: ASK St. Valentin sondiert weiter den Markt

Zwei absolute Leistungsträger werden dem ASK Case IH Steyr St. Valentin in der Rückserie der LT1 OÖ-Liga nicht mehr zur Verfügung stehen: Während Kapitän Daniel Guselbauer eine Karrierepause einlegt, wechselte Stammtorwart Tobias Jetzinger zum Ligakonkurrenten SPG Pregarten. Die Niederösterreicher wollen folgerichtig in naher Zukunft noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden. Ein Winterneuzugang steht bereits fest.

 

Neuerwerbung bricht sich umgehend Mittelhandknochen

Der einzige Wintertransfer des ASK bislang ist Marko Batinic, der von der ASKÖ Doppl-Hart kam und nach seiner Ausbildung in der AKA Linz in der Vergangenheit bereits für die ASKÖ Oedt aktiv gewesen war. In seinem ersten Einsatz für seinen neuen Verein (Testmatch gegen SK Vorwärts Steyr) brach sich der Innenverteidiger aber den Mittelhandknochen. „Er bekam einen Gips und trainiert mit, soweit es geht. Wenn er dann einen Sportgips erhält, wird er wieder voll einsteigen können. Marko ist ein Linksfuß und ein guter Typ. Wir sind froh, dass wir ihn bekommen haben“, betont St. Valentins Trainer Wilhelm Wahlmüller.

 

ASK hält weiter Ausschau

Bei diesem einen Neuzugang soll es aber nicht bleiben. Bei weiteren Transferbemühungen liegt der Fokus nach dem Abgang von Jetzinger auf der Torhüterposition sowie auf der Offensive. „Auf der Torhüterposition wollen wir auf alle Fälle noch etwas machen. Es muss nicht zwingend eine neue Nummer eins sein, weil wir mit Elias Bogenreiter einen guten eigenen Keeper haben. Wir brauchen aber einfach Breite“, weiß Wahlmüller.

 

Zwei der bisherigen drei Tests gingen verloren

Das erste Mal im Kalenderjahr 2024 im Einsatz war der ASK St. Valentin, als es am 12. Jänner gegen den Regionalligisten SK Vorwärts Steyr ging (0:2). Acht Tage später schlug man den Landesligisten ASKÖ Schwertberg mit 3:0. „Die ersten zwei Tests waren sehr gut. Wir haben kaum etwas zugelassen. Gegen Vorwärts Steyr musst du nicht verlieren. Sie waren einfach effizienter als wir. Gegen Schwertberg waren wir in der Defensive stabil und haben vorne die Tore gemacht“, informiert der Trainer. Am vergangenen Samstag zog der ASK dann überraschend hoch mit 0:4 den Kürzeren gegen den Landesligisten Viktoria Marchtrenk. „Da sind wir der Müdigkeit zum Opfer gefallen. Die erste Hälfte war okay, nach der Halbzeit sind uns aber individuelle Fehler unterlaufen. Diese müssen wir abstellen. Außerdem hatten wir Ausfälle und der Kader ist ohnehin schon klein“, ergänzt Wahlmüller.

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