OÖ-Liga

4:2-Sieg! Donau Linz lässt Bad Ischl keine Chance

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In der OÖ-Liga empfing zum Auftakt der ersten Frühjahrsrunde ASKÖ Donau Linz, den gegen den Abstieg kämpfenden SV Zebau Bad Ischl. Nach dem 4:1-Auswärtserfolg in der Hinrunde, konnten die Blau-Gelben aus der Landeshauptstadt auch diesmal ihre Klasse ausspielen und schenkten der Renner-Elf aus dem Salzkammergut erneut 4 Treffer ein. Beim verdienten 4:2-Erfolg in der heimischen Linz AG-Arena wurde den rund 200 Zuschauern ein flottes Fußballspiel geboten, das allerdings erst in der zweiten Halbzeit so richtig Fahrt aufnahm.

 

 

Donau nimmt Heft in die Hand

"Da wartet ein bärenstarker Gegner auf uns", warnte Donau-Coach Harry Gschnaidtner bereits im Vorfeld seine favorisierte Mannschaft. Die von Verletzungspech geplagten Linzer, deren Vorbereitung auch deshalb eher holprig verlief, zeigten von der ersten Minute an, wer der Herr im Haus ist und kontrollierten das Spiel. So wurden die Donauraner bereits in der vierten Minute zum ersten Mal gefährlich, Ischl-Keeper Alexander Preyhaupt konnte aber seine Mannschaft vor einem schnellen Rückstand bewahren. Die Kaiserstädter, die in der Winterpause ein einwöchiges Trainingscamp in der Nähe von Antalya abhielten und vor allem an ihrem Offensivspiel feilten, fanden nur schwer ins Spiel. Auf dem guten aber dennoch tiefen Rasen, agierte man meist mit hohen Bällen, stellte damit die solide Donau-Abwehr aber vor keine gröberen Probleme. Die Blau-Gelben, die in diesem Auftaktspiel zum ersten Mal (!) in diesem Jahr auf Naturrasen spielten, bestimmten klar das Spielgeschehen, konnten ihre Chancen aber noch nicht in Tore ummünzen. So schickte Schiedsrichter Leonfellner beide Mannschaften ohne Torerfolg in die Umkleidekabinen.

 

Tor-Spektakel begeistert die Zuschauer

Nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff war der (Tor-)Bann schließlich gebrochen. Donaus Roman Hintersteiner enteilte seinen Gegenspielern, zog entschlossen in den Strafraum und schob das Leder überlegt ins lange Eck am Ischl-Torhüter vorbei. 1:0 für Donau - verdiente Führung der Gschnaidtner-Elf. Die Linzer hielten weiterhin das Tempo hoch und erzielten nach 57 Minuten den nächsten Treffer. Adilaid Dizdarevic nahm sich nach schönem Doppelpass mit Kapitän Nenad Vidackovic ein Herz und schoß aus der Drehung zum 2:0 ein. Die Ischler zeigten sich weiterhin bemüht und kamen wie aus dem heiterem Himmel zum Anschlusstreffer in der 78. Minute. Nach einer findigen Freistoßvariante zog Rudolf Durkovic aus knapp 30 Metern ab, sein Flatterball senkte sich über dem Kopf von Donau-Schlussmann Stefan Singer ins Tor. Da sah der sonst so sichere Rückhalt der Kleinmünchner nicht gut aus. Unbeeindruckt davon suchte Donau Linz sofort wieder sein Glück in der Offensive und gab mit dem 3:1, nur 3 Minuten später, die passende Antwort. Defensivmann Marcel Schenk setzte sich gleich gegen 3 Gegenspieler durch, hatte das Auge für den freistehen Dizdarevic, der mit seinem Doppelpack das Spiel nun endgültig zugunsten der Blau-Gelben entschied. Wer in der Linz AG-Arena glaubte, das sei es jetzt gewesen, irrte. Nur kurz danach stellte der Kapitän höchstpersönlich, Nenad Vidackovic auf 4:1. Verkehrt zum Tor stehend, ließ der Donau-Spielführer mit einer gekonnten Täuschung zwei Ischler stehen und zimmerte das Spielgerät in die kurze Kreuzecke. "Ein wunderschöner Treffer", zeigte sich auch Donau-Sportchef Kurt Baumgartner von diesem Treffer entzückt. Als die Donau-Abwehr schon gedanklich in der Kabine war, gelang den Ischlern kurz vor dem Schlusspfiff der zweite Treffer. Nach einer hohen Hereingabe hatte der völlig freistehende Durkovic keine Probleme, den Ball über die Linie zu drücken - ein Doppelpack für den Ischl-Stürmer, gewiss nur ein schwacher Trost angesichts der Niederlage. Alles in Allem ein hochverdienter Sieg der Gschnaidtner-Elf, mit der im Frühjahr weiterhin zu rechnen sein wird.

 

Stimmen zum Spiel:

Kurt Baumgartner (Sportchef Donau Linz): Wenn man bedenkt, dass heute wichtige Stützen unserer Offensivabteilung gefehlt haben, war das eine mehr als ordentliche Leistung. Unser Kapitän Vidackovic musste sogar auf der für ihn ungewohnten Position des Mittelstürmers agieren. Man kann wirklich sagen - unsere Offensive funktioniert. Wir sind glücklich mit den drei Punkten - so kann es weitergehen!

Die Besten: Adilaid Dizdarevic, Nenad Vidackovic

 

 

Clemens Flecker

 

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