Neuer Coach – Union Edelweiß hat Nachfolger für Andreas Gahleitner gefunden

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Es war die Schlagzeile nach Ende der Hinserie in der Oberösterreich-Liga: Andreas Gahleitner kehrte der Union Edelweiß den Rücken, heuerte beim LASK als Talente-Coach an. Plötzlich stand der Linzer Traditionsverein, der in der ersten Saisonhälfte klar hinter den Erwartungen geblieben war, ohne Coach da. Heute gab die Union Edelweiß bekannt, dass man einen Nachfolger gefunden hat – ein Trainer mit einer Top-Ausbildung, der zuletzt bei einem Landesligisten tätig war.

 

Impuls kam aus der Mannschaft

Harald Kondert soll es also richten. Zuletzt beim SK St. Magdalena aktiv, soll der 49-jährige Inhaber der UEFA-Pro-Lizenz die Linzer im Frühjahr aus der Krise führen. Das Team scheint auf dem elften Rang auf, befindet sich im Abstiegskampf. Das so wichtige 3:1 im Herbstfinish gegen den Aufsteiger aus Bad Schallerbach verhinderte gar ein Überwintern als Vorletzter und gleichsam eine extrem ungemütliche Meisterschaftspause. „Das Gesamtpaket hat bei Harald einfach gestimmt. Er wird menschlich gut zur Mannschaft passen. Ich glaube, dass wir die richtige Wahl getroffen haben“, berichtet der Sektionsleiter der Union Edelweiß Horst Medisch. Nach dem Abgang von Andreas Gahleitner soll der Vorschlag, Harald Kondert zu kontaktieren, aus der Mannschaft gekommen sein. Arrivierte Spieler hätten den Übungsleiter, der nach einem schwachen Saisonstart im September beim SK St. Magdalena das Handtuch geworfen hatte, ins Spiel gebracht. Auch mit zwei weiteren Kandidaten habe es Gespräche gegeben. Harald Kondert überzeugte schließlich am meisten.

Fussball Union Edelweiss Linz vs Askoe Donau Linz 25.10.2018 14

Klare Zielsetzung

Der schwierige Herbst hat seine Spuren hinterlassen. Der Verein, der sich grundsätzlich stets im ersten Tabellendrittel sieht, ist gezwungen, nun bescheidene Ziele zu formulieren. Mit Harald Kondert strebt man die obere Hälfte des Rankings an. „Mit einem einstelligen Tabellenplatz wären wir schon absolut zufrieden“, sagt Horst Medisch. Dabei wird interessant zu beobachten sein, wie das bevorzugte System, die Spielidee des Neo-Coaches aussehen wird. Nach einer tollen Vorsaison, in welcher man insbesondere mit defensiver Kompaktheit regelmäßig überzeugt hatte, scheiterte Andreas Gahleitner in gewisser Weise daran, den nächsten logischen Schritt zu setzen. Man legte den Fokus vermehrt auf die Offensive, ohne genannte Kompaktheit zu verlieren. Der Spagat misslang.

 

Offensive wird wohl verstärkt

25 Tore schoss die Union Edelweiß in der Hinserie – ein passabler Wert. Der zweitbeste in der untersten Tabellenhälfte. Trotzdem plant man Transfers für die Offensive. „Es gab Gespräche. Wir wollen da etwas tun“, bestätigt Horst Medisch. Hoffnung schenkt zudem die Tatsache, dass mit Philipp Frühwirth der wichtigste Offensivakteur im Frühjahr wieder einsatzbereit sein wird. Der 25-jährige Flügelspieler wurde im Herbst von einer Schulterverletzung ausgebremst, musste sich einer Operation unterziehen. „Er ist beim Frühjahrsauftakt zu 99% einsatzfähig“, sagt Horst Medisch. Dann, wenn Harald Kondert auf eigener Anlage gegen den ASK St. Valentin sein Debüt feiern wird und damit beginnen will, die Union Edelweiß in sicheres Fahrwasser zu geleiten.

 

Fotocredit: Harald Dostal 

 

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