OÖ Hallencup 2020 – das war Tag 2

Hohes Tempo, feine Technik, spektakuläre Tore: Auch der zweite Tag des OÖ Auto Günther Hallencup 2020 hatte einiges zu bieten. Die Mannschaften der Gruppe B, also all jene, welche die Hinrunde der Oberösterreich-Liga auf einem ungeraden Tabellenplatz abgeschlossen hatten, duellierten sich um die begehrten Tickets für den Finaltag. Ligaportal.at verrät, für wen die Reise weitergeht und wer vorzeitig die Koffer packen musste.

 

ASKÖ Oedt das Maß aller Dinge

Der Vorjahresmeister, der in der Hinrunde der Oberösterreich-Liga nicht immer jene Konstanz an den Tag legte, welche das Team in der so erfolgreichen Saison 2018/19 ausgezeichnet hatte, gab sich heute überhaupt keine Blöße. Man marschierte durch die Gruppenphase, gewann jedes einzelne Match und qualifizierte sich demnach mit 21 Punkten als Erster für den morgigen Finaltag. Insbesondere die defensive Kompaktheit war dabei ein zentraler Erfolgsfaktor. In sieben Partien kassierte die Rapp-Truppe lediglich zwei Gegentore.

Hallencup STM

Titelhattrick möglich

Unmittelbar dahinter schloss die Union Edelweiß den heutigen Tag ab. Damit steht fest: Die Linzer wahrten die Chance, den Hallencup das dritte Mal in Serie zu holen. Gute 15 Zähler reichten schlussendlich für Platz zwei. „Wir haben technisch gute Einzelspieler mit Zug zum Tor. Der teilweise einfache Kombinationsfußball war ebenfalls ein Erfolgsfaktor. Der Defensivblock hat noch Luft nach oben. Für heute ist es sich aber ausgegangen“, resümiert der neue Coach der Union Edelweiß Harald Kondert. Auch die SU St. Martin sorgte für positive Schlagzeilen und ist als Gruppendritter weiterhin im Wettbewerb. „Wir haben unbekümmert und diszipliniert gespielt. Zudem haben wir ein paar Techniker in unseren Reihen“, informiert der sportliche Leiter der Mühlviertler Christoph Rudlstorfer. Vier Siegen standen schlussendlich drei Niederlagen gegenüber. Diese setzte es allesamt gegen Mannschaften aus den Top-4 der Gruppe B – also auch gegen die SPG SV Wallern/St. Marienkirchen. Der Herbstmeister startete verhalten in die Gruppenphase, holte aus den ersten fünf Partien lediglich vier Zähler. Satte sechs Punkte und acht Tore in den letzten zwei Matches sicherten dann aber doch noch den Aufstieg als Tabellenvierter.

 

Liganeuling hat wenig Chance

Für den SV Grün-Weiß Micheldorf sah es heute zunächst gut aus, als man in den ersten drei Spielen ungeschlagen blieb. Dann konnte die Mannschaft, welche die Hinserie der Oberösterreich-Liga auf dem vorletzten Platz abschloss, das Tempo aber nicht mehr halten. Schlussendlich sprangen acht Zähler und Rang fünf heraus. Auch der SV Grieskirchen, der sich im Ligabetrieb ebenfalls in der abstiegsgefährdeten Zone befindet, musste mit acht Punkten vorzeitig die Segel streichen. Noch schwerer taten sich heute der ASK St. Valentin und die SPG Friedburg/Pöndorf, die jeweils nur einen vollen Erfolg ergatterten. Weil die Niederösterreicher gegen den SV Grieskirchen aber noch einmal Unentschieden spielten, blieben sie im Endklassement vor dem Aufsteiger. Die Friedburger starteten zwar mit einem Sieg gegen den SV Grieskirchen ausgezeichnet ins Turnier. Die restlichen sechs Matches verlor man aber allesamt. 21 Gegentore waren schlussendlich eindeutig zu viel und gleichzeitig der schwächste Wert von allen 16 Teilnehmern.

 

Und so geht es weiter

Am morgigen Finaltag werden in zwei Vierergruppen zunächst die vier Halbfinalisten ermittelt. Die erste Gruppe bilden dabei folgende Teams: SPG Weißkirchen/Allhaming, ASKÖ Donau Linz, SU St. Martin, SPG SV Wallern/St. Marienkirchen. In der zweiten Gruppe befinden sich: ASKÖ Oedt, Union Edelweiß, SV Bad Ischl, Union Mondsee.

 

Fotocredit: SU St. Martin

 

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