SU St. Martin/M.: Kapitän geht, „einer der besten Mittelfeldspieler der Liga“ kommt

Während der eine oder andere Konkurrent in der Oberösterreich-Liga in den vergangenen Tagen und Wochen mit einer wahren Transferoffensive samt großartigen Kaderveränderungen auf sich aufmerksam machte, blieben die personellen Umstellungen bei der SU Strasser Steine St. Martin/M. überschaubar. Bis dato tätigten die Mühlviertler einen Transfer. Dieser hat es aber absolut in sich. Indes schmerzt der Abgang eines Führungsspielers besonders.

 

Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun

Schon vor gut drei Wochen verpflichtete die SU St. Martin mit Florian Krennmayr einen Führungsspieler von WSC Hertha Wels aus der Regionalliga. Ligaportal.at hatte damals berichtet. Der 28-Jährige bringt eine Menge Erfahrung mit nach St. Martin und soll diese fortan im zentralen Mittelfeld einbringen. Es handelt sich hierbei um einen Mannschaftsteil, in dem Kapitän Klaus Luger bis zuletzt geschickt die Fäden zog. Das hatte er immerhin satte neun Jahre gemacht, ehe er nun überraschend seinen Abschied verkündete. Der ebenfalls 28-Jährige wechselt zum UFC Rohrbach/Berg, der zum Zeitpunkt des Meisterschaftsabbruchs den guten zweiten Rang in der Landesliga Ost belegte. „Sein Abgang hat mit der Verpflichtung von Florian Krennmayr nichts zu tun. Beide spielen zwar die gleiche Position. Es wäre aber trotzdem Platz für Klaus gewesen, weil ich mit zwei Akteuren im zentralen Mittelfeld spielen lasse“, informiert St. Martins Coach Dominik Nimmervoll, der Klaus Lugers Abgang sehr bedauert. „Das schmerzt. Er war der Kapitän und ein erfahrener Spieler. Sein Wechsel hatte private Gründe“, ergänzt der Übungsleiter. Florian Krennmayr soll nun Klaus Luger nicht nur fußballerisch, sondern auch als Führungspersönlichkeit ersetzen. Von seinen Qualitäten ist Dominik Nimmervoll jedenfalls absolut überzeugt: „Ich weiß, was er kann. Das ist einer der besten Mittelfeldspieler der Liga.“

Krennmayr STM

Schon drei Testmatches fixiert

Ab 1. Juli darf wieder der uneingeschränkte Trainings- und Spielbetrieb aufgenommen werden. Die SU St. Martin will in dieser Hinsicht keinerlei Zeit verlieren und testet bereits am Freitag, 3. Juli im heimischen Aubachstadion gegen die Mannschaft aus St. Magdalena. Für die Mühlviertler wird es das erste Match nach einer fast vier Monate andauernden spielfreien Phase sein. Im Wochentakt geht es dann gegen Viktoria Marchtrenk und Union Katsdorf. Alle drei kommenden Gegner stammen also aus der Landesliga Ost. „Das ist einmal unser Fahrplan für die nächsten drei Wochen. Am Anfang wird es am Platz nicht so aussehen wie vor der Corona-Pause. Wir freuen uns aber alle, dass wir endlich wieder spielen können. Wir wollen so schnell wie möglich in den Rhythmus kommen“, informiert Dominik Nimmervoll.

 

Fotocredit: Niki Hartl

 

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