Große Umfrage – Das ist der kompletteste Torjäger der Liga!

Aufgrund des neuerlichen Lockdowns war Herbst der Oberösterreich-Liga von kürzerer Dauer als normalerweise. Und trotzdem war er lange genug, um Tendenzen abzuleiten – in vielerlei Hinsicht. Welche Mannschaft spielte den besten Fußball in der Hinrunde? Wer war die positive Überraschung? Wer enttäuschte unterdessen? Wer ist der kompletteste Torjäger? Ligaportal.at hörte sich bei allen 16 Vereinen um und präsentiert in einer mehrteiligen Serie die Ergebnisse. Zum Abschluss liegt der Fokus auf herausragenden Individualisten im Offensivbereich. Wer ist der kompletteste von ihnen?

 

Führender der Torschützenliste auch im Voting voran

Wallerns Yusuf Efendioglu und Bad Ischls Franjo Dramac präsentierten sich im Herbst der Oberösterreich-Liga am treffsichersten von allen Akteuren. Beiden gelangen elf Saisontore. Zweitgenannter Spieler holte im vierten Teil des Votings 22% aller Stimmen und darf sich somit auch als komplettester Angreifer bezeichnen. Gemeinsam mit Sommerneuzugang Mario Petter und Rudolf Durkovic, der zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs im März die Torjägerliste angeführt hatte, bildet der 24-Jährige das mit Abstand gefährlichste Offensivtrio der Liga. Franjo Dramac gilt als extrem zielstrebig im letzten Drittel. Das erklärt auch die vorbildhafte Trefferquote eines Akteurs, der für gewöhnlich nicht an vorderster Angriffsfront, sondern regelmäßig im offensiven Mittelfeld agiert. Dazu kommt eine vergleichsweise hohe Qualität bei ruhenden Bällen und die für sein junges Alter enorme Erfahrung: Zu seiner Vita zählen unter anderem Engagements beim SV Gmundner Milch, bei der UVB Vöcklamarkt, WSC Hertha Wels und Blau-Weiß Linz.

Ischl WK Haslinger Dramac

Platz zwei geht nach Micheldorf und Weißkirchen

Drei Stimmen erhielten jeweils Antonio Dukic vom SV Grün-Weiß Micheldorf und Florian Templ von der SPG Weißkirchen/Allhaming. Erstgenannter sorgte mit seinen Treffern dafür, dass die Kremstaler lange Zeit in der obersten Tabellenhälfte eine zentrale Rolle einnahmen. Nachdem er über mehrere Wochen die Torschützenliste angeführt hatte, wurde er von einer Schulterverletzung ausgebremst. Florian Templ war unterdessen der Toptorschütze der SPG Weißkirchen/Allhaming, die erst im Laufe des Herbstes in den Rhythmus fand. Der Ex-Profi bringt nahezu alles mit, was ein richtiger Goalgetter braucht: physisch präsent, robust, abschlussstark. „Er spielt zudem sehr mannschaftsdienlich und liefert zahlreiche Assists“, lobt sein Coach Alfred Olzinger.

WK Perg Haslinger Templ

Stimmen für sechs weitere Akteure

Im vierten und letzten Teil des Votings wurden außerdem noch folgende Offensivkräfte genannt: Kenan Ramic, der in Abwesenheit des Verletzten Philipp Frühwirth im Edelweiss-Angriff glänzte, Yusuf Efendioglu, dem für den Tabellenzweiten aus Wallern elf Volltreffer gelangen, Mario Petter, der nach seiner Rückkehr zum SV Bad Ischl umgehend voll einschlug und neun Tore beisteuerte, Jindrich Rosulek, torgefährlichster Akteur des Herbstmeisters aus St. Martin, Nenad Vidackovic, der nach seinem überraschenden Wechsel im Sommer seinen neuen Verein ASKÖ Oedt ins oberste Tabellendrittel schoss, und Lukas Leitner, der als einer der spektakulärsten Sommertransfers wichtige Treffer für die Union Mondsee markierte.

 

Fotocredit: Klaus Haslinger


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