Auswärtsdreier gegen SPG Friedburg/Pöndorf – Union Edelweiss stellt Kontakt zur Tabellenspitze her

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Die SPG SV Lugstein Cabs Friedburg/Pöndorf hatte in der jüngeren Vergangenheit nur mehr ganz selten für wirklich Zählbares gesorgt. Die Pessentheiner-Elf muss aktuell höllisch aufpassen, nicht ernsthaft in den Abstiegskampf der Oberösterreich-Liga verwickelt zu werden. Heute empfing man auf eigener Anlage die Union Edelweiss, die mit dem Selbstvertrauen aus fünf ungeschlagenen Partien am Stück angereist war. Schlussendlich prolongierte man jene Serie und verschärfte gleichsam die Krise beim Konkurrenten aus dem Salzburger Grenzgebiet.

 

Union Edelweiss wie aus einem Guss

Was die Union Edelweiss heute vor 150 Zuschauern vom Start weg zeigte, war schlichtweg beeindruckend. Man verband dabei extreme Souveränität mit hoher taktischer Disziplin und technischer Qualität. Gegen einen Kontrahenten, der sein insgesamt viertes Spiel binnen zwei Wochen bestritt, ließ man das Leder geschickt durch die eigenen Reihen zirkulieren, stets mit dem richtigen Timing für Tempoverschärfungen, um den Defensivverbund der SPG Friedburg/Pöndorf vor Probleme zu stellen – eine für den Gegner zermürbende Spielweise. Früh merkte dieser heute, dass das richtig an die Substanz geht und man gleichsam schnell an die Grenzen stoßen würde. Nachdem Kenan Ramic und Simon Abraham aussichtsreiche Chancen vergeben hatten, machte es dann Teamkollege Dexter Goryl besser, weil genauer. In der 43. Minute besorgte er die so wichtige Führung auf spektakuläre Art und Weise: Aus in etwa 25 Metern fasste sich der Defensivmann ein Herz und hielt voll drauf. Dank der nötigen Härte und Präzision schlug das Leder sehenswert im Kasten der Hausherren ein. Friedburgs Schlussmann Stefan Huber, der zuvor mit mehreren Paraden seine Truppe im Spiel gehalten hatte, war nun zum ersten Mal an diesem Nachmittag machtlos.

 

Elfmeter sorgt für endgültige Entscheidung

Nach dem Seitenwechsel schaffte es die SPG Friedburg/Pöndorf, eine Leistungssteigerung zu erzielen. Man war nun besser in der Partie, agierte griffiger im Spiel gegen den Ball und begegnete einem weiterhin stark auftretenden Kontrahenten zumindest phasenweise auf Augenhöhe. In der 63. Minute wurde aber die Hoffnung, aus diesem Match vielleicht etwas mitnehmen zu können, prompt im Keim erstickt. Nach einem Foul am flinken Yigit Yilmaz im Sechzehner entschied der Unparteiische auf Strafstoß, den Thomas Winkler zum 0:2 versenkte. Eine in der Schlussphase mutig agierende Heimmannschaft konnte dem nichts mehr entgegensetzen. Stürmer Rumen Kerekov fehlte bei seinem Kopfballversuch die nötige Präzision, Emrah Krizevac stand bei seinem Kopfballtor nach einem Freistoß im Abseits. Somit blieb es bei einem 0:2 für die Union Edelweiss, die den Kontakt zur Tabellenspitze herstellte und gleichsam dafür sorgte, dass der direkte Kontrahent nun tatsächlich mitten im Abstiegskampf steckt.

 

Stimmen zum Spiel:

Robert Pessentheiner (Trainer SPG Friedburg/Pöndorf):

„Edelweiss war die klar bessere Mannschaft. Der Sieg war verdient. Aus den vergangenen vier Spielen haben wir nur einen Punkt geholt. Wir haben uns selbst in diese unangenehme Situation gebracht. Es läuft nicht. Da müssen wir aber durch. Jetzt hat auch noch Grieskirchen gegen Wallern gewonnen. Die Situation spitzt sich zu.“

 

Lukas Moser (sportlicher Leiter Union Edelweiss):

„Das war eine sehr starke Leistung von uns. Wir wissen, dass wir Potential haben. Wenn wir nachlassen, sind wir anfällig und schlagbar. Rufen wir aber alles ab, sind wir richtig schwer zu bespielen. Dann ist auch so eine Serie mit sechs ungeschlagenen Partien am Stück möglich.“

Die Besten: Akif Imamovic (ZDMF), Robert Pervan (ZMF)


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