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Trotz starkem Comeback - Union Edelweiss lässt gegen SV Grieskirchen Punkte liegen

Schmerzhaft wurde die Union Edelweiss Linz am vergangenen Wochenende auf den Boden der Realität geholt, als eine bemerkenswerte Serie von drei siegreichen Partien en Suite gegen die Union Perg ein jähes Ende fand. Sinngemäß wollte die Kondert-Truppe nun in der 10. Runde der Oberösterreich-Liga erwähntes Negativerlebnis nun gegen den SV Pöttinger Grieskirchen auf schnellstem Weg vergessen machen. Ein zweifelsohne nicht einfaches Unterfangen, scheint die Furthner-Elf doch nun ein Mittel gefunden zu haben, mit dem man auch gegen höher klassierte Kontrahenten wichtige Punkte einfahren kann. Dies gelang den Gästen auch am heutigen Abend, als ein Zähler aus der Landeshauptstadt entführt wurde. 

 

Edelweiss macht das Spiel, Grieskirchen die Tore 

Dabei waren es von Beginn an die Hausherren, die mit ungemeiner Aktivität und Energie sogleich ins Spiel starteten – ein Umstand, mit dem die Furthner-Schützlinge wohl nicht zwingend gerechnet hatten. Man fand schlichtweg über weite Strecken der ersten Halbzeit kaum Zugriff auf die Partie, musste die Konzentration stets auf die Defensivarbeit legen und wurde – wenn überhaupt – nur durch den einen oder anderen Konter gefährlich. Die Gastgeber hingegen bissen sich am Abwehrverbund des Kontrahenten weitestgehend die Zähne aus und fanden, trotz drückender Überlegenheit, kaum einen Weg, jenen spielerisch auszuhebeln. Umso überraschender dann folgende Szene in Minute 30: Stephan Drechsel wurde nach einem der seltenen Gegenstöße im heimischen Sechzehner regelwidrig zu Fall gebracht, den darauffolgenden Elfmeter verwandelte Thomas Stadler souverän ins rechte Eck – ein Treffer, mit dem wohl selbst die Gäste nicht zwingend gerechnet hatten. Der Schock saß sichtbar tief bei den Landeshauptstädtern, die sich aus dem Nichts mit einem Rückstand konfrontiert sahen. Kurz darauf kam es für die Kondert-Elf dann noch dicker, als Berat Hoti nach einer Corner-Variante wohl zum Schuss seines Lebens ansetzte und das runde Leder wuchtig sowie präzise im Kreuzeck versenkte - 2:0.

Ramic-Doppelpack sichert Heim-Elf noch einen Zähler 

Die Reaktion der Hausherren nach dem Seitenwechsel konnte sich jedoch zweifelsohne sehen lassen, wenngleich man nicht mehr dieselbe Dominanz ausstrahlte. Dennoch hatte die Kondert-Truppe das Spielgeschehen klar im Griff, ließ Ball und Gegner geschickt laufen und kam, anders als in Durchgang eins, nun auch zu immer besseren Torgelegenheiten. Der Anschlusstreffer in Minute 75 durch Kenan Ramic war nicht nur die logische Konsequenz, sondern aufgrund des Spielverlaufs auch längst überfällig. In weiterer Folge warfen die Landeshauptstädter Mann und Maus nach vorne, investierten alles in die Offensive und setzten den Kontrahenten, der sich in Durchgang zwei weitestgehend auf die Verwaltung der Führung beschränkte, auf diese Weise im Minutentakt stärker unter Druck. Jener Aufwand sollte sich schließlich auch noch bezahlt machen: Bereits in der Nachspielzeit kam erneut Kenan Ramic nach einer Flanke von der rechten Seite zum Ball, den erwähnter Akteur geschickt verarbeitete und aus kurzer Distanz zum späten Ausgleich in den Maschen versenkte. 

Stimmen zum Spiel 

Lukas Moser (Sportlicher Leiter Union Edelweiss Linz): 

„Wir waren von Beginn an drückend überlegen und sind aus dem Nichts in Rückstand geraten. Das 2:0 zur Pause war extrem bitter. Wir haben aber nicht aufgegeben und weiterhin an uns geglaubt. Es war toll zu sehen, wie die Mannschaft nochmals so zurückkommt und noch den einen Punkt holt.“ 

Der Beste: Kenan Ramic (ST) 

Robert Marc Steiner (Sportlicher Leiter SV Pöttinger Grieskirchen): 

„Edelweiss ist von Beginn an sehr stark aufgetreten. Wir hatten offensiv unsere Schwierigkeiten und sind kaum zu Torchancen gekommen. In der Defensive haben wir das aber gut gemacht. In der zweiten Hälfte wollten wir den Sieg irgendwie über die Zeit schaukeln. Wenn man dann so spät noch das 2:2 bekommt, ist das natürlich bitter. Alles in allem müssen wir aber mit dem Punkt zufrieden sein.“

Die Besten: Thomas Stadler (ZDM), German Rudelstorfer (IV), Matthias Waltenberger (IV)

 

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