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Für den SV Bad Schallerbach kommt es knüppeldick – SU St. Martin verpasst sedda-Elf empfindliche 1:6-Klatsche

Das Cup-Finale hat die SU Strasser Steine St. Martin/M. bereits fixiert. Die Nimmervoll-Truppe will aber mehr und hat dabei den Gewinn der Meisterschaft in der Oberösterreich-Liga noch nicht ganz abgeschrieben. Um den maximalen Erfolg zu garantieren, muss wohl jedes der noch ausstehenden Ligamatches gewonnen werden und gleichzeitig das Führungsduo stolpern. Absolute Pflicht war heute erst einmal ein Heimsieg gegen den akut abstiegsbedrohten SV sedda Bad Schallerbach. Dieser konnte schlussendlich in die Tat umgesetzt werden. Man schoss den Kontrahenten mit 6:1 ab, wobei der Leistungsunterschied nicht derartig eklatant war, wie das Ergebnis vermuten lassen würde.

 

Pausenführung verdient oder nicht – Das interessiert nun niemanden mehr

Vor rund 300 Zusehern war es der SU St. Martin vom Start weg anzumerken, dass die für sie ungewohnte Englische Woche bereits ihre Spuren hinterlassen hat. Über weite Strecken des ersten Durchgangs schleppte man sich mehr über den Rasen als dass man ein hohes Tempo ging, sehenswerte Kombinationen vortrug oder richtig aggressiv gegen den Ball arbeitete – Attribute, mit denen man für gewöhnlich im heimischen Aubachstadion glänzt. Trotzdem führte man zur Pause mit 2:0. Auch das ist dann zwangsläufig Qualität. Bereits in der 8. Minute stellte Mario Mitter nach Zuspiel von Manuel Pichler aus kurzer Distanz auf 1:0. Fünf Minuten später trat Pichler selbst als Torschütze in Erscheinung, nachdem er von Ex-Profi Florian Krennmayr perfekt bedient worden war. Gegen einen augenscheinlich vergleichsweise wenig Aufwand betreibenden Kontrahenten hatte der kriselnde Gast weitaus mehr von der Partie, konnte aber in Sachen Effizienz nicht einmal ansatzweise mit den Mühlviertlern mithalten. Die Offensivfraktion Bad Schallerbachs ließ vor dem Pausenpfiff gleich mehrere Hochkaräter liegen. Wenn Pech und Unvermögen im vordersten Drittel zusammenkommen, wird es richtig bitter.

 

Hausherren schrauben Ergebnis in die Höhe

Es war ein aus den vergangenen Wochen gewohntes Bild: Nach einem eher bescheidenen ersten Durchgang drehte die SU St. Martin in Hälfte zwei richtig auf und schaffte es endlich, das gesamte Potential, das in der Mannschaft steckt, auf den Rasen zu bringen. Man agierte nun richtig druckvoll, suchte fast permanent die Tiefe und setzte somit dem in dieser Saison insgesamt viel zu fehleranfälligen Defensivverbund Bad Schallerbachs enorm zu. Durch einen Doppelschlag in den Minuten 56 und 63 erhöhte Youngster Michael Wild auf 4:0. Als aufmerksame Assistgeber waren Timo Streibl und Krennmayr in Erscheinung getreten. In Minute 79 dann das einzige Erfolgserlebnis der Gäste an einem insgesamt ungemütlichen Nachmittag. Miliam Guerrib verkürzte per versenktem Penalty auf 4:1. Lediglich sechs Minuten später wieder Elfmeteralarm – dieses Mal im Strafraum Bad Schallerbachs. Der heute sehr auffällig agierende Außenverteidiger Cemil Ersoy wurde mit unerlaubten Mitteln gestoppt. Mitter traf in der Folge vom Kreidepunkt. Für das letzte offensive Highlight einer insgesamt kurzweiligen Partie sorgte Pichler, der in der zweiten Minute der Nachspielzeit den 6:1-Endstand fixierte. Drei Doppeltorschützen St. Martins führen somit die höchste Saisonpleite der Renner-Truppe herbei, die bei noch vier ausstehenden Matches nun ein Wunder braucht, um den Klassenerhalt zu fixieren.

 

Stimme zum Spiel:

Christoph Rudlstorfer (sportlicher Leiter SU St. Martin):

„Wir haben das Nötigste getan. Man hat gemerkt, dass wir unter der Woche im Cup im Einsatz waren. Der Sieg ist wahrscheinlich zu hoch ausgefallen. Wir haben mit keiner optimalen Leistung 6:1 gewonnen. Das spricht auch irgendwie eine deutliche Sprache. Wir werden den Sieg sicher nicht überbewerten. Ich hatte das Gefühl, dass sich der Gegner aufgegeben hat und fix mit der Landesliga rechnet.“

Die Besten: Cemil Ersoy (RV), Manuel Pichler (ST)


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