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Geniestreich rettet Zwettl die Herbstsaison [Video]

Lange Zeit hatte es so ausgesehen, als würde Zwettl als Landesliga-Schlusslicht überwintern. Denn Rohrendorf führte nach einer guten ersten Halbzeit vor 600 Zuschauern nach Toren von Jozef Rejdovian und Pavel Malcharek mit 2:0. Ehe Zwettl in der letzten viertel Stunde richtig Gas gab, das Spiel noch drehte. Für den Höhepunkt sorgte Stefan Gruber mit einem herrlichen Treffer in der Nachspielzeit, der Zwettl noch einen 3:2-Sieg einbrachte.

Beide Mannschaften waren sich über die Wichtigkeit des Spiels bewusst. Doch Zwettl agierte zunächst lasch, brachte nicht die nötige Aggressivität auf den Platz. So war es kein Wunder, dass Rohrendorf rasch in Führung ging. Zunächst fand ein abgefälschter Torschuss von Jozef Rejdovian den Weg ins Tor. Nach 25 Minuten legte Pavel Malcharek nach. Er schloss eine herrliche Kombination auf der linken Seite zum 2:0 ab.

Tor FC Rohrendorf 25

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"Wir haben vor der Pause leider nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten", ärgerte sich Zwettls Trainer Christian Karl. Vor der Pause sollte sich Rohrendorf aber noch selbst schwächen. Denn Rejdovan sah wegen Beleidigung Rot. "Wenn man so viele Karten wegen Kritik bekommt, dann tut mir der Gegner nicht leid", so Karl.

Zwettl im Vorwärtsgang

Nach der Pause trat Zwettl anders auf, fand zahlreiche Chancen vor. Es dauerte aber bis zur 77. Minute, ehe Matej Mitrovic auf 1:2 verkürzte. Er zog aus gut 30 Metern ab. Der Ball senkte sich ins lange Kreuzeck. Ein Traumtor, das die Aufholjagd einleitete. Als Frantisek Nemec drei Minuten vor dem Ende den Ausgleich besorgte, herrschte in Zwettl Volksfeststimmung. Die aber noch gesteigert wurde. Weil der eingewechselte Stefan Gruber in der 93. Minute mit einem Geniestreich noch eins draufsetzte. Er bekam den Ball an der Strafraumgrenze, versetzte einen Verteidiger mit einem herrlichen Haken und schloss ins kurze Kreuzeck ab. "Danach war die Stimmung in der Kabine natürlich unglaublich. Es herrscht so eine Aufbruchstimmung, so etwas habe ich selten zuvor erlebt", so Karl, der nun mit seinem Team fünf Punkte Vorsprung auf Rohrendorf aufweist.

 

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