Zwettl kommt nicht aus der Krise

Die Hausherren aus Zwettl hatten gegen Langenrohr weiterhin Personalnot, mussten auf einige Fixkräfte verzichten. So wie in den letzten beiden Runden schlich man daher nach 90 Minuten ohne Punkte vom Feld, ist damit die einzige Landesliga-Mannschaft, die noch nicht angeschrieben hat und dabei noch keinen Treffer erzielte. Langenrohr orientiert sich hingegen langsam nach oben.

Nach drei Niederlagen in Folge darf man in Zwettl schon von einer kleinen Krise sprechen. Die Vereinsverantwortlichen bleiben aber ruhig, weil sie wissen, dass es an den vielen Ausfällen liegt. Doch wie war es zum neuerlichen Nuller gekommen? Die Gäste aus Langenrohr, die sich in der langen Pause enorm gut verstärkt hatten, dominierten die Anfangsphase. "Wir waren in der ersten halben Stunde richtig gut, haben da zum Glück auch das Tor gemacht", so Trainer Gustl Baumühlner. Nach einer schönen Kombination sorgte Robert Caljkusic für das 1:0. "Zudem hatten wir noch zwei sehr gute Chancen", erinnerte sich Baumühlner.

Zwettl erhöht das Tempo

Nach einer halben Stunde fanden aber auch die Heimischen ins Spiel. In der 38. Minute scheiterten sie nach einem guten Konter knapp. Das Zwettler Trainergespann fand in der Pause offenbar die richtigen Worte. Denn Zwettl kam engagierter aufs Feld zurück, drängte Langenrohr weit zurück. "Wir waren nur noch über Konter gefährlich", gab Baumühlner zu. Zwettls Hahn scheiterte einmal an der Stange und auf der Gegenseite hatte Langenrohr in Minute 93 den Matchbal am Fuß. "Daraus hat sich aber ein Konter ergeben, bei dem wir fast noch den Ausgleich bekommen haben", so der SVL-Coach. In Summe musste Langenrohr glücklich sein, den Vorsprung über die Zeit gebracht zu haben. Zur Freude des Trainers: "Wir haben derzeit eine gute Harmonie in der Mannschaft." Hilft natürlich, wenn man gewinnt ...

Die Besten:

Langenrohr: Antun Manduri (Mittelfeld), Markus Geppl (Verteidiger).