Zwettl feiert spektakulären Derbysieg über Schrems

Es hätte ein großes Fußballfest im Waldviertel werden sollen. Wurde es auch, allerdings durch Corona ein wenig schaumgebremst. 250 Fans trauten sich dennoch auf den Sportplatz, sahen eine spektakulären Partie mit sechs Toren. Und einen verdienten Landesliga-Heimsieg der Zwettler, die sich letztlich mit 4:2 gegen Schrems durchsetzten. Unterstützt durch den frühen Ausschluss des Gäste-Spielmachers Marek Jungr, der sich zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ.

Mit 20-minütiger Verspätung startete das Waldviertel-Derby in Zwettl. Schrems hatte die Verschiebung beantragt, da Flo Weixelbraun nicht rechtzeitig vor Ort sein konnte. Dann erwischten die Hausherren aber den besseren Start, hatten durch Vogl und Schmutz die ersten guten Möglichkeiten. Für den ersten Treffer sorgten aber die Gäste. Nach einem Eckball verlängerte Marsch zunächst mit dem Kopf, an der zweiten Stange stand Patrick Binder, der im Nachstochern zum 1:0 traf. Zwettl ließ sich aber nicht irritieren und bekam Hilfe. Denn Marek Jungr ließ sich zu einer Tätlichkeit gegen Nemec hinreißen, sah dafür die rote Karte.

Ein Hammer zum 1:1

In Überzahl dauerte es nicht lange, bis Bernhard Hahn den Hammer auspackte, einen Freistoß aus 30 Metern in den Maschen versenkte - 1:1. Schrems verlegte sich immer mehr aufs Verteidigen, überließ Zwettl das Kommando. Was vor der Pause noch gut ging, ging nach der Pause in die Hose. Denn zunächst traf Dennis Schmutz mit einem Flachschuss via Innenstange zum 2:1, kurz danach erhöhte Gregor Schmidt per Abpraller auf 3:1. "Damit hat es so ausgesehen, als wäre die Partie entschieden", so Co-Trainer Helmut Lamatsch.

Doch Schrems kam nach einer Standard zurück in die Partie. Kevin Haider zog aus der Drehung ab, machte das 2:3. Und sorgte so kurz für Spannung. Doch Zwettl legte noch einmal nach, Schmutz traf zum 4:2 und festigte den Heimsieg. "Wir waren von Beginn an überlegen und haben Druck gemacht. Der Sieg geht daher vollkommen in Ordnung, weil wir spielerisch die bessere Mannschaft waren", fasste Lamatsch zusammen.

Die Besten:

Zwettl: Dennis Schmutz (Stürmer), Nico Tscheppen (Verteidiger).

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