Ardagger erzwingt in Kottingbrunn das Glück

Der positive Lauf von Ardagger in der Landesliga geht weiter. Mit einem 3:1-Erfolg in Kottingbrunn behält die Unterberger-Elf den Kontakt zur Tabellenspitze. Kottingbrunn hingegen hat den Anschluss verloren, muss nach der zweiten Saisonniederlage in dieser Saison wohl kleinere Brötchen backen. Wenngleich natürlich noch Nachtragsspiele bei der Haller-Elf auszutragen sind. Wann immer die auch stattfinden. Jenes vom kommenden Dienstag in Zwettl wurde bereits wieder abgesagt.

Die Gäste aus Ardagger nahmen die lange Reise nach Kottingbrunn mit breiter Brust in Angriff. Und traten dort auch gleich selbstbewusst auf. Schon nach sechs Minuten ging Ardagger durch Imran Sadriu in Führung. Er wurde mit einem Stanglpass ideal bedient, schob zum 1:0 ein. In der Folge erspielte sich Kottingbrunn, wie zu erwarten war, mehr Anteile, konnte die Chancen aber nicht nutzen. Ardagger verlegte sich aufs Kontern, blieb ihrer Linie treu. Und die führte abermals zum Erfolg. Weil die Gäste mit Jakob Wöran und Imran Sadriu in der Offensive grandios besetzt sind, sich in dieser Saison äußerst effektiv zeigen. In Minute 23 begingen die Heimischen ein dummes Foul nach einem hohen Ball in den Strafraum. Den fälligen Elfer verwandelte Jakob Köstler zum 2:0.

Gelb-Rot bringt Ardagger in Bedrängnis

Nur wenige Minuten danach holte sich Franz Kaltenbrunner wegen Foulspiels die gelbe Karte ab. Eine mit Folgen. Denn in Minute 55 sah er die zweite, musste frühzeitig runter. "Danach ist es eine Abwehrschlacht geworden", so Ardaggers Sektionsleiter Wolfgang Riesenhuber, der aber den Kamfgeist seiner Truppe hervorhebte. Der auch das nötige Glück mit sich brachte. Zwar erhielt man zehn MInuten vor dem Ende durch einen Elfer von Marko Zlatkovic den Anschlusstreffer. Doch der eingewechselte Alexander Weistabl lief wenig später alleine auf das Tor zu, besorgte im Nachschuss das entscheidende 3:1. "Wir hatten diesmal sicherlich das Spielglück auf unserer Seite", gestand Riesenhuber, der dennoch mächtig stolz auf seine Truppe sein kann."

Die Besten:

Ardagger: David Mühlböck (Tormann), Richard Aigner (Verteidigung).