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Langenrohr bestätigt gegen Mannersdorf den Aufwärtstrend

Der SV Langenrohr hat am Freitagabend in der 25. Runde der 1. NÖ Landesliga mit einem 3:2-Heimsieg gegen den ASK Mannersdorf seinen zuletzt gezeigten Aufwärtstrend bestätigt. Die Hausherren steckten dabei gegen das sensationell in die Partie gestartete Schlusslicht einen frühen 0:2-Rückstand wett und feierten am Ende noch einen kaum mehr erwarteten Heimerfolg. In der Tabelle rückte Langenrohr mit nunmehr 26 Punkten aus 23 Spielen zumindest vorübergehend auf Platz zehn vor, Mannersdorf hingegen hält weiterhin nur bei neun Zählern aus 24 Partien und ist damit an 15. und letzter Stelle einzementiert.

Die Gäste aus Mannersdorf hatten durch Treffer von Benjamin Spanel (4. Minute) sowie Tugay Arslan (8. Minute) eine beeindruckende Anfangsphase hingelegt. Durch Filip Montanaro hatte der ASK nach zehn Minuten sogar eine gute Chance auf das 3:0 vorgefunden. Erst dann erwachte Langenrohr aus dem Tiefschlaf: Tore von Alexander Graf (12. Minute) und Valentin Lamprecht (31.) ließen die Tullnerfelder noch vor der Pause über den Ausgleich jubeln. Kurz nach dem Seitenwechsel war es dann erneut Alexander Graf, der mit seinem zweiten Treffer (48.) das turbulente Spiel endgültig auf dem Kopf stellte.

Weitere Tore ließen die beiden starken Keeper Sebastian Schaufler beziehungsweise Thomas Daun dann trotz einiger Gelegenheiten nicht mehr zu: Es blieb beim 3:2-Sieg der Gastgeber, die nach dem 0:7-Heimdebakel gegen die SKN St. Pölten Juniors am 8. April die Kurve gekratzt haben: Seither folgten eine knappe 1:2-Niederlage bei Spitzenreiter Scheiblingkirchen, ein sensationeller 1:0-Heimsieg gegen den Tabellen-Dritten SC Retz und zuletzt ein 2:2-Remis beim ASV Spratzern.

Von einer "Horrorpartie" noch zum happy end!

Langenrohr-Trainer August Baumühlner zeigte sich im Ligaportal-Gespräch gezeichnet vom Spielverlauf: "Es war zunächst eine echte Horrorpartie für uns. Wir waren nach wenigen Minuten 0:2 hinten und dann hatte Mannersdorf sogar noch die Chance auf das dritte Tor. Ganz wichtig für meine Mannschaft war, dass uns in dieser Phase der schnelle Anschlusstreffer gelungen ist. Wir sind dann munter geworden und noch vor der Pause mit dem Ausgleich zum 2:2 belohnt worden. Auch nach dem Wechsel haben wir weiter Druck gemacht und sind sogar 3:2 in Führung gegangen, danach haben wir aber leider die Möglichkeit auf einen vierten Treffer vergeben."

So wurde es noch einmal spannend. "Nach einem Corner für uns waren auf einmal zwei Mannersdorfer Spieler allein in Richtung unser Tor unterwegs. Gottseidank sind sie aber fast in Sebastian Schaufler reingelaufen", meinte der Langenrohr-Coach. So gab es trotz personeller Probleme ("Uns haben fünf Spieler gefehlt. Ich konnte in dieser Saison noch nicht einmal komplett trainieren") einen wichtigen Erfolg. "Die Burschen haben Moral und Kampfgeist gezeigt", lobte Baumühlner. "Am Ende hatten einige Spieler Krämpfe, weil die Partie auf des Messers Schneide war." Jedoch mit einem happy end für den SV Langenrohr.

Die Besten:

Langenrohr: Emir Dilic und Valentin Lamprecht