Vorschau Runde 6: Spiele im Überblick

Die sechste Runde der 1. NÖN Landesliga stehtrunde06.png vor der Tür, die Intensität bei den Begegnungen nimmt von Runde zu Runde zu. Dieses Mal steht nach einjährigem Intermezzo das berüchtigte Mostviertelderby auf dem Programm, die Aufsteiger versuchen zurück in die Spur zu finden und ein neuer Coach will beweisen, dass die Mär vom Trainereffekt nicht erfunden ist, sondern neue Besen gut kehren. Wie gewohnt, gibt noeliga.at einen ausführlichen Ausblick über die anstehenden Spiele und analysiert das bisher Geschehene:

1. SC Sollenau - SKNV St. Pölten Amateure (Freitag, 11. September 2009, 19:30 Uhr)
"There´s no place like home." Zum Glück gibt es für die Sollenauer jede zweite Runde ein Heimspiel auf eigener Anlage, wo regelmäßig Punkte auf dem Konto gutgeschrieben werden. Die Bjerregaard-Elf konnte zwar erstmals auch auswärts einen Zähler einsacken, für die hohen Anforderungen im Verein aber eindeutig zuwenig. Mit den spielstarken St. Pöltnern kommt nun ein Team nach Sollenau, das dem Titelaspiranten vom Spielstil her liegen sollte. Die jungen Wölfe haben noch mit großen Umstellungsschwierigkeiten zu kämpfen und konnten den bisherigen Erwartungen noch nicht gerecht werden. Ein Spiel auf hohem Niveau scheint garantiert.

ASV Schrems - ASK Kottingbrunn (Freitag, 11. September 2009, 19:30 Uhr) 
Nach den Querelen rund um den Rücktritt von Ljubo Petrovic steht Neo-Coach Kellner bereits in seinem ersten Spiel vor einer harten Bewährungsprobe. Mit den Kottingbrunnern kommt der absolute Angstgegner nach Schrems, um seine Titelambitionen zu unterstreichen. Vielleicht geht Goalgetter Hejna im sechsten Spiel endlich der Knopf auf und die Schremser können einen Schritt aus dem Tabellenkeller machen. Das wird die Wessely-Elf aber zu verhindern wissen, die mit stolzgeschwellter Brust nach einem 4:0-Erfolg zu diesem Spiel reist und weitere Zähler sammeln möchte.

SCU Ardagger - SKU Amstetten (Freitag, 11. September 2009, 20:00 Uhr)
Das Spiel des Jahres für den SCU Ardagger, wenn der Nachbarn zum Mostviertelderby gebeten wird. Die zu Beginn glanzvolle Sovtic-Elf hat etwas an Glanz verloren und zwei Spiele am Stück verloren. Dass Derbies allerdings andere Gesetze haben und die Favoriten oft in diesen Spielen straucheln hat sich sicherlich auch zum Erfolgscoach Herbert Panholzer durchgesprochen, weshalb er sein Team noch einmal ausdrücklich vor dem "kleinen Bruder" warnen wird. Die 22 Spieler werden bestimmt nicht extra zu motivieren sein, wenn um 20:00 Uhr dieses Duell angepfiffen wird. 

FC Mistelbach - SV Stockerau (Freitag, 11. September 2009, 20:00 Uhr)
Die Mistelbacher haben letzte Woche dem ASC Götzendorf neues Leben eingehaucht und nehmen momentan einen Platz im gesicherten Mittelfeld ein. Die Stockerauer schwimmen momentan auf einer Euphoriewelle, die Stimmung im Team ist prächtig, weshalb sich das Team von Ewald Jenisch auch in Mistelbach einiges vorgenommen hat und weiter ungeschlagen bleiben möchte. Der FC Mistelbach wird dabei auf seine bisher sehr starke Defensive in den Heimspielen vertrauen, die noch keinen Gegentreffer hinnehmen musste und mitverantwortlich für vier erzielte Punkte war.

ASV Vösendorf - ASC Götzendorf (Samstag, 12. September 2009, 16:30 Uhr)
In Vösendorf wissen die Verantwortlichen wohl selbst nicht, warum auswärts die Gegner mit einer Regelmäßigkeit überrollt werden und zuhause Spiel um Spiel verloren geht. Im dritten Anlauf der Saison sollen nun die ersten Punkte die erschreckende Heimbilanz der Vösendorfer aufpolieren, allerdings kommt mit dem ASC Götzendorf ein Team zum Spiel, das die Trendwende geschafft hat. Mit dem ersten Sieg konnten sich die Götzendorfer der größten Sorgen entledigen und befreit in dieses Aufeinandertreffen gehen. Für beide Teams richtungsweisend, einerseits will Vösendorf an der Spitzengruppe dran bleiben, andererseits will Götzendorf das Tabellenende aus den Augen verlieren.

ASK Bad Vöslau - SV Leobendorf (Samstag, 12. September 2009, 16:30 Uhr)
Der Motor der Bad Vöslauer ist etwas ins Stocken geraten, vor allem der Name Medgyesi geistert noch in den Köpfen der Kurortler herum und brachte den Aufsteiger gehörig ins Schwitzen. In den bisherigen Heimspielen blieb der ASK Bad Vöslau gegen Spitzenteams jeweils ohne Niederlage, was für das Duell mit Leobendorf hoffen lässt. Die Leobendorfer rangen dem 1. SC Sollenau einen Punkt vor heimischer Kulisse ab, obwohl mit Rene Wagner und Ronald Schmid zwei wichtige Stammkräfte ausgefallen waren. Eine kampfbetonte Partie mit engem Ergebnis ist wohl zu erwarten.

SC Retz - SC Herzogenburg (Samstag, 12. September 2009, 16:30 Uhr)
In Amstetten hat es den SC Retz dann also doch erwischt und man musste die erste Saison-Niederlage zur Kenntnis nehmen. Um nicht ein zweites böses Erwachen zu erleben, ist die Sukalia-Elf gut beraten, ein Auge auf die beiden Legionäre der Herzogenburger zu werfen. 9 der 10 Saisontreffer gehen auf die ungarischen Neueinkäufe, die damit bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison voll eingeschlagen haben. Der SC Retz ist zuhause noch unbesiegt und sollte das auch bleiben, will man den Kontakt zur Spitzengruppe nicht verlieren. Der SC Herzogenburg könnte mit einem Dreier weiter in der Spitzengruppe seine Zelte aufschlagen.

SV Haitzendorf - SV Langenrohr (Sonntag, 13. September 2009, 16:30 Uhr)
Der SV Haitzendorf hat nach der herben Niederlage in Kottingbrunn die Rote Laterne in Besitz genommen, bei der Ausgeglichenheit der Liga sollte sich die Friedl-Elf allerdings noch keine allzu großen Sorgen machen. Die Leistung in der ersten Halbzeit gegen Kottingbrunn war anständig, dazu stand man wieder nicht sonderlich in der Gunst des Unparteiischen. Das vergangene 1:0 ließ den SV Langenrohr durchatmen, obwohl man in der Offensive unterbesetzt war. Für das Gastspiel kann die Wachter-Elf wieder auf Bomber Gelbmann zurückgreifen, der mit seiner Torgefährlichkeit ein großes Plus für die Langenrohrer darstellt. Mit einem neuerlichen Erfolg würden die Langenrohrer beruhigt in die nächsten Runden gehen können.


 

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