Für Hafnerbach rückt Platz 1 wieder näher

Der Titelkampf in der 2. Klasse Alpenvorland könnte nochmals richtig heiß werden: Binnen sieben Tagen verkürzte die TSU Hafnerbach den Rückstand auf Leader Kirchberg/P. um sechs Punkte, liegt nach dem samstägigen 2:1-Auswärtssieg beim FC Sarling nur noch vier Zähler zurück.

 

Der Weg zu den drei Punkten war ein steiniger, Sarling erwies sich als zumindest ebenbürtiger, wenn nicht sogar besserer Gegner. Schon die 1. Halbzeit stand im Zeichen der Hausherren, Hafnerbach hatte nur eine starke Phase mit 10 Minuten Dauer: Sobota hatte da mit einem Lattenschuss Pech. Auf der Gegenseite musste sich Hafnerbach-Keeper Eder einmal gehörig strecken, um das 1:0 zu verhindern. Außerdem traf Wimmer ebenfalls nur die Latte.

 

Gstöttenmayr: "So eine Partie gewinnt man nicht oft"

Nach Seitenwechsel war Sarling dem ersten Treffer weiterhin näher und ab der 58. Minute in Überzahl: Eder sah wegen einer Notbremse im Strafraum ran, mit Marco Einwögerer musste der Ersatzkeeper ran - der aber in Wirklichkeit eher Feldspieler den Goalie ist. Doch schon die erste Parade glich einer Glanztat, Einwögerer parierte den von Wimmer  scharf geschossenen Elfmeter.

Sarling zeigte sich geschockt, Hafnerbach nutzte dies gekonnt aus: Barosz Sobota staubte nach einem Eckball der Heimischen im Konter zum 0:1 ab. Sarling erfing sich wieder, drückte mächtig aufs 1:1. Der Lohn war das verdiente 1:1 durch den eingewechselten Jürgen Müller - Einwögerer war da ohne Chance, gepatzt hatten seine Vorderleuten. Hafnerbach hätte mit dem Punkt durchaus leben können, machte aber doch noch drei daraus: Hajlinger bediente im Konter Daniel Forgacs, der zum 1:2 vollendete. Thomas Gstöttenmayr, sportlicher Leiter der Hafnerbacher, gestand: "So eine Partie gewinnt man nicht oft. Ein Riesen-Kompliment an die Mannschaft." Auch Schiri Schachner bekam ein dickes Lob ab, Hafnerbach hat damit fünf Matches in Serie gewonnen.

 

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