SV Haslach: Torjäger wechselt in die Landesliga

Nach einem achten Platz im Vorjahr tat sich der SV Haslach in der zweiten Saison nach dem Aufstieg in die 1. Klasse Nord zunächst schwer, nahm dann aber ordentlich Fahrt auf, beendete die Hinrunde am zweiten Rang und hat nur einen Punkt weniger am Konto als Herbstmeister Sarleinsbach. "Nach einem Trainerwechsel hatte die Mannschaft unter  Neo-Coach Kurt Eilmannsberger mit Anlaufschwierigkeiten zu kämpfen. Als die Umstellungen gegriffen haben, hat das Team eine sensationelle zweite Herbsthälfte absolviert und mit dem zweiten Platz die Erwartungen weit übertroffen", erklärt Sportchef David Aichberger.

 

Nach Fehlstart mit sensationeller zweiten Herbsthälfte

Der SVH kam holprig aus den Startblöcken, musste in den ersten sechs Runden vier Niederlagen einstecken uind war zu diesem Zeitpunkt vom "Strich" nur aufgrund der besseren Tordifferenz getrennt. Fortan zeigte der Pfeil aber steil nach oben, blieb die Eilmannsberger-Elf in der zweiten Herbsthälfte ungeschlagen, feierte in den übrigen sieben Spielen sechs Siege und kletterte in der Tabelle bis auf den zweiten Platz nach oben. "Wäre es noch ein, zwei Runden gegangen, hätten wir möglicherweise sogar den Herbstmeistertitel feiern können. Natürlich ist die Freude über diesen großartigen Erfolg riesengroß, wissen die Situation aber einzuschätzen und bleiben mit beiden Beinen am Boden", hält der Sportchef den Ball flach.

 

Torfabrik der Liga

Der Zweitplatzierte feierte drei Heimsiege und fuhr in der Fremde sogar fünf "Dreier" ein. Während drei Mannschaften weniger Gegentore kassierten, trafen die Haslacher 37 Mal ins Schwarze und avancierten zur Torfabrik der Liga. 15 Tore davon gingen auf das Konto von Julian Friedl. "In der Offensive haben wir einige Waffen und haben regelmäßig getroffen. Wir haben einen Tick zu viele Tore kassiert, der Großteil ist aber dem schlechten Saisonstart geschuldet. Denn danach hat sich die Defensive stabilisiert, zudem war Torwart Jonas Oberaigner, der im letzten Sommer wieder nach Haslach zurückgekehrt war, ein verläßlicher Rückhalkt", so Aichberger. "Wie hätten nie gedacht, als Zweiter zu überwintern. Auch wenn unsere Mannschaft in Summe eine bärenstarke Hinrunde absolviert hat, müssen wir in der traditionell ungemein ausgeglichenen Liga auf der Hut sein".

 

Zwei Leistungsträger sind nicht mehr dabei - drei Rückkehrer

Beim Trainingsauftakt wird Coach Eilmannsberger zwei absolute Leistungsträger nicht begrüßen können. Während Routinier Mario Starlinger seine Schuhe an den Nagel hängt, wechselt Torjäger Julian Friedl in die Landesliga. "Natürlich schmerzt Julians Abgang, aber wir konnten dem 23-Jährigen die Chance, sich beim UFC Rohrbach in der Landesliga beweisen zu können, nicht verwehren. Zudem haben wir mit Starlinger eine weitere Stütze verloren", weiß der Sportchef und freut sich, dass mit Marvin Getzinger und Zacharias Lumerding (beide St. Martin/M.) sowie Christian Traxler (Peilstein) drei Spieler wieder nach Haslach zurückgekehrt sind. "Wir werden versuchen, die Abgänge im Kollektiv zu kompensieren. Zudem rücken einige Talente nach, geben die Jungen ordentlich Gas".

 

Trainingslager in Schielleiten - entspannt in die Rückrunde

Am 29. Januar startet der Tabellenzweite in die Vorbereitung und bestreitet am 1. Februar gegen St. Martin/M. 1b das erste Testspiel. Am 26. Februar reisen die Kicker in die Steiermark und halten in Schielleiten ein Trainingslager ab. Obwohl die Eilmannsberger-Elf als Zweiter überwintert, ist in Haslach der mögliche Aufstieg (noch) kein Thema. "Sollte der Aufstieg passieren, würden wir uns freuen. Aber nach den Abgängen ist der Aufstieg nicht realisitisch und stellen keinen Anspruch auf den Meistertitel", nimmt David Aichberger den Druck von der Mannschaft. "Da in unserer Liga bekanntlich alles passieren kann, sind die 25 bislang gesammelten Punkte ungemein wichtig, zumal man zum Klassenerhalt heuer vermutlich über 30 Zähler braucht. Wir sehen der Rückrunde gelassen entgegen, wollen uns aber auch im Frühjahr anständig präsentieren und werden versuchen, in der Tabelle nicht abzurutschen".

 

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Günter Schlenkrich 

 

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