Top-Neuzugang aus der Landesliga soll für Motivationsschub sorgen – Kollerschlags Trainer Dieter Löffler im Interview

Die Hinserie war für die Sportunion Kollerschlag relativ kompliziert verlaufen. Gleich mehrere Faktoren hatten dafür gesorgt, dass die Truppe zu keinem Zeitpunkt so richtig in den Rhythmus fand. Der zentralste Punkt war in diesem Zusammenhang wohl das Verletzungspech, welches in weiterer Folge die Statik innerhalb der Truppe entscheidend veränderte. Trotzdem blickt Coach Dieter Löffler durchaus optimistisch in die Zukunft. Der wohl spektakulärste Wintertransfer in der 1. Klasse Nord spielt dabei zweifelsohne eine wichtige Rolle. Ligaportal.at sprach mit dem Übungsleiter.

 

Ligaportal: Welche Erkenntnisse brachte der Herbst mit sich?

Löffler: „Wir hatten etwas Verletzungspech. In der Zentrale ist uns zum Beispiel Franz Lanzerstorfer ausgefallen. Durch die verletzungsbedingten Ausfälle haben viele junge Akteure gespielt. Dadurch ist die Qualität gefallen. Grundsätzlich gehen wir unseren Weg weiter. Wir setzen ausschließlich auf eigene Spieler. Im Herbst haben wir relativ leicht Tore bekommen und in der Offensive waren wir nicht effizient genug. Trotzdem kann man mit der Hinserie durchaus zufrieden sein. Bis auf die Partie gegen Oepping waren wir immer gut dabei.“

Ligaportal: Im Winter holte man Philipp Eder vom Landesligisten Union Rohrbach/Berg. Was zeichnet ihn aus?

Löffler: „Er ist ein Kollerschläger und spielt im offensiven zentralen Mittelfeld. Philipp ist technisch sehr stark und kann ein Spiel gut lesen. Zudem hat er ein sehr gutes Passspiel, wodurch er die Spitzen bedienen kann. Menschlich ist er top. Ich hoffe, dass es mit ihm leichter sein wird, das Feuer innerhalb der Truppe wieder zu entfachen.“

Ligaportal: Wie ist das Heimtraining aktuell bei euch organisiert?

Löffler: „Wir hatten im Dezember einen Charity-Lauf. Für jeden gelaufenen Kilometer spendete der Verein eine gewisse Summe. Im Jänner und Februar waren die Spieler dann weiterhin sehr fleißig und absolvierten regelmäßig zwei Läufe pro Woche. Nun ist die Situation so, dass die Saison meiner Meinung nach nicht mehr fertiggespielt wird. Wir befinden uns jetzt in einer 14-tägigen Phase, in der die Spieler in Eigenverantwortung trainieren. Dann werden wir sehen, wie die Lage ist. Ich hoffe, dass wir dann eine Entscheidung haben. Die Kaderspieler, die noch keine 18 Jahre alt sind, werden nächste Woche mit einem eigenen Training starten. Im Nachwuchs darf unter Auflagen ja wieder trainiert werden. Zwei Einheiten pro Woche werden dann absolviert werden.“

Ligaportal: Was kann man als Trainer in diesen Wochen tun, um die Motivation der Spieler hochzuhalten?

Löffler: „Ich habe mit einigen telefoniert, damit man am Laufenden bleibt. Im Rahmen der Möglichkeiten hat man sich auch mit einzelnen Spielern getroffen. Aber natürlich ist das ganz schwierig. Es kommt immer wieder die Frage, warum ich diese Laufeinheit absolvieren soll, wenn die Lage so ungewiss ist. Die Gespräche mit den Spielern drehen sich daher schon meist um die Planung ab Sommer.“

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