"Vom Zusammenschluss haben wir alle enorm profitiert." - Christoph Rogl, sportlicher Leiter der SPV Kematen-Piberbach/Rohr im Interview

Im Frühjahr 2020 wurden schließlich die Kräfte gebündelt, taten sich die ASKÖ Kematen-Piberbach und die Union Rohr zusammen und haben nunmehr mittlerweile die erste Halbserie in der 1. Klasse Ost als Spielvereinigung Kematen-Piberbach/Rohr hinter sich gebracht. Mit dem zweiten Tabellenplatz verlief der Herbst zudem auch gleich sehr gut für die Mannschaft von Trainer Andreas Hintersteiner. Ligaportal.at sprach mit Christoph Rogl, dem sportlichen Leiter der Spielvereinigung, über die vergangenen Monate.

Ligaportal: Wie bewertet man die ersten Monate nach dem Zusammenschluss zwischen den beiden Vereinen?

Rogl: „Man kann sagen, dass die Zusammenführung sehr gut gelungen ist, hat der Verein im gesamten ordentlich profitieren können. Sei es aus sportlicher Sicht oder auch auf Funktionärsebene sind wir jetzt sehr breit aufgestellt, alle sind ungemein engagiert und ergänzen wir uns allesamt echt gut. Auch im Nachwuchsbereich haben wir weiter an Qualität gewonnen, stellen mittlerweile 13 Mannschaften und haben auch eine gute, gemeinsame U18, die in nächster Zeit auch in die Kampfmannschaft integriert werden soll.“

Ligaportal: Sportlich gesehen kann man mit dem zweiten Tabellenplatz der Kampfmannschaft sicher auch nur zufrieden sein, oder?

Rogl: „Durchaus, ja. Wir sind auf jeden Fall dort gelandet, wo wir im Vorfeld auch hin wollten. In den Top 3 haben wir uns vor der Saison schon auch gesehen und haben sportlich aus dem Herbst rausgeholt, was möglich war. Jetzt bleibt dann abzuwarten, wie die Saison weiter verläuft aber im Grunde sind wir natürlich einmal zufrieden.“

Ligaportal: Sie haben bereits angesprochen, dass ihr durch den Zusammenschluss einen sehr breiten und guten Kader beisammen habt. Soll es trotzdem im Winter personelle Veränderungen geben?

Rogl: „Prinzipiell ist nichts geplant, sprich sind mir stand jetzt auch keine potentiellen Abgänger bekannt. Ich glaube daher schon, dass die Mannschaft so beisammen bleiben wird und wollen wir auch niemanden abgeben. Vielmehr ist das Ziel, weiter eigene Spieler aus dem Nachwuchs einzubauen. So werden wir auch die U18 forcieren und im Falle auch mit diesen Jungs etwaige Abgänge nachbesetzen.“

Ligaportal: Das kommende Frühjahr bleibt für den Unterhaus-Fußball weiter ungewiss. Wie stellt ihr nun Planungen für das Frühjahr an? Wie wird die Saison beendet?

Rogl: „Momentan ist es natürlich alles andere als leicht, eine Vorbereitung zu planen. Keiner weiß, wie es wirklich weitergeht und wie im Frühjahr gespielt werden kann. Sobald es möglich ist werden wir aber mit dem Training starten, sei es auch nur in Kleingruppen. Wir hoffen alle auf eine baldige Rückkehr des Fußballs und würden klarerweise die Rückrunde auch spielen können, aber bleibt uns allen nichts anderes übrig, als abzuwarten. Spannend wird schlussendlich auch, sollte die Meisterschaft nach der Hinrundentabelle gewertet werden, ob wir die Relegation bestreiten können oder nicht. Aber lassen wir uns überraschen.“

Ligaportal: Wie schwer fällt es den Spielern momentan die Motivation hochzuhalten? Wird individuell gearbeitet?

Rogl: „Es ist für jeden Fußballer natürlich sehr mühsam, so lange ohne Ball trainieren zu müssen. Folglich ist es natürlich nicht einfach, die Motivation hochzuhalten. Wir sind aber in ständigem Kontakt mit den Spielern, die sich aktuell mit Laufeinheiten und Kräftigungsübungen individuell fit halten und hier sehr diszipliniert arbeiten.“

Ligaportal: Die Pandemie sorgte in den vergangenen Monaten für eine einzigartige Situation. Wie fordernd war es Trainings und Heimspiele abzuwickeln?

Rogl: „Sicher war es nicht einfach und teilweise sehr mühsam mit den diversen Auflagen. Wir haben uns aber intensiv bemüht, alle Vorgaben umzusetzen. Dadurch, dass wir viele Dauerkartenbesitzer beziehungsweise Mitgliederkarten haben, waren auch im Herbst unsere Heimspiele stets gut besucht. Hier haben wir zusätzliche Sitzplätze geschaffen, um auch hier alle Auflagen einhalten zu können. Es war zwar immer wieder ein enormer Aufwand, den wir aber gemeinsam gut bewältigt haben und das Beste rausholen konnten.“

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