Kantersieg! Peinelt-Elf entführt aus Laab "big points"

ATSV Laab
SV Obernberg

Am Sonntagnachmittag empfing in der 14. Runde der 1. Klasse Süd-West der ATSV Laab den SV Obernberg/Inn. Im Duell zweier Tabellennachbarn aus der Abstiegszone ging es um "big points". Nachdem beide Mannschaften den Herbstausklang erfolgreich gestalten konnten, wollten die Teams zum Rückrundenauftakt einen "Dreier" nachlegen. Dieses Vorhaben konnte nur die Gästeelf von Trainer Jürgen Peinelt realisieren, die mit einem beeindruckenden 5:0-Kantersieg in der Fremde zum dritten Mal die Oberhand behielt. Die Laaber hingegen hängen nach der siebenten Saisonpleite in der Abstiegszone fest.

Gäste mit früher Führung

Rund 250 Besucher bekamen zunächst ein vorsichtiges Abtasten zu sehen. Nach zehn Minuten hatte der SVO die Nase aber vorne, als Routinier Hajrudin Hajric nach einer Ecke von Benedikt Pranz goldrichtig stand und auf 0:1 stellte. Mit der frühen Führung im Rücken kontrollierte die Peinelt-Elf das Geschehen. Der ATSV hingegen verabsäumte es, druckvoll nach vorne zu spielen und agierte zumeist ideen- und harmlos. In dieser Phase passierte nicht viel, wenngleich die Gäste die eine oder andere Halbchance vorfanden. Somit ging es mit 0:1 in die Pause.

43-Jähriger schnürt Doppelpack

Die Heimelf von Coach Gerald Hainzl hatte sich viel vorgenommen und wollte das Spiel drehen. Der zweite Durchgang begann jedoch wie der erste, mit einem frühen Obernberger Treffer. Vier Minuten nach dem Wiederanpfiff von Schiedsrichter Dukic war es abermals Hajric, der für die Gäste die Weichen auf Sieg stellte. Nach einem Freistoß von Dominic Matheis war der 43-jährige Angreifer mit einem sehenswerten Volley erfolgreich. Die Laaber hatten den Schock noch nicht verkraftet, schlug es im ATSV-Gehäuse schon wieder ein. 60 Sekunden später startete David Diermayr ein Solo und schloss die feine Einzelleistung erfolgreich ab. Mit dem Obernberger Doppelschlag war die Messe gelesen. Die Hainzl-Elf intensivierte zwar ihre Offensivbemühungen, konnte den SVO aber nicht wirklich gefährden. In Minute 70 nickte Daniel Schmierer eine Freistoßflanke ein. Am Beginn der Schlussviertelstunde stach auch noch ein Obernberger Joker, als der ebenerst eingewechselte Marcel Aigner nach einem gelungenen Spielzug mit einem geschickten Heber den 0:5-Endstand besiegelte.

Günther Schott, Sektionsleiter SV Obernberg:
"Wir haben eine ungemein schwieriger Aufgabe erwartet, die frühen Tore in beiden Halbzeiten haben uns aber in die Karten gespielt. Betrachtet man das Torverhältnis, haben wir mit dem Kantersieg eigentlich vier Punkte geholt. Dieser
Erfolg ist nicht nur für die Tabelle, sondern auch für die Moral ungemein wichtig und freuen uns, dass wir zum Rückrundenauftakt die Abstiegszone verlassen konnten".

 

Günter Schlenkrich

 

 

 

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