Neuer Trainer in Eberstalzell

Nach einem sechsten Platz im Vorjahr wiederlegte die Union Eberstalzell eine alte Fußballweisheit, wonach die zweite Saison nach einem Aufstieg die schwierigere sei. Nach einer Siegesserie auf der Zielgeraden der Hinrunde überwintert die Union in der 1. Klasse Süd als Dritter nur einen Punkt hinter Herbstmeister Bad Goisern. "Im letzten Jahr ist es gut gelaufen, weshalb wir nach er Rückkehr von Benedikt Brandstötter im Vorderfeld mitmischen wollten und ein Top-Fünf-Platz als Ziel ausgegen wurde. Die Mannschaft hat die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt und sind mit dem Abschneiden überaus zufrieden", erklärt der stellvertretende Sektionsleiter Christian Müller.

 

Beeindruckender Endspurt - bestes Auswärts-Team der Liga

Mit je zwei Siegen und Niederlagen bilanzierten die Eberstalzeller nach fünf Runden ausgeglichen und fuhren in den nächsten vier Spielen zwei weitere "Dreier" ein. Nach dem Ende der kurzen Ära von Norbert Schachner agierte Heimkehrer Brandstötter interimistisch als Spielertrainer. Auf der Zielgeraden war die Union nicht zu stoppen und konnte die letzten vier Partien allesamt gewinnen. "Wir haben zunächst eine solide Saison absolviert, konnten dann aber einen Lauf starten und sind in der Tabelle weit nach oben geklettert", so Müller, der sich über drei Heimsiege freuen konnte - in der Fremde fuhr der Drittplatzierte sogar fünf "Dreier" ein und ist das stärkste Auswärts-Team der Liga. "Vor einigen Jahren waren wir ungemein heimstark, seit dem Aufstieg tun wir uns aber auswärts leichter. Wir haben in der Fremde fast alles gewonne, die Heim-Bilanz ist jedoch ausbaufähig", meint der Funktionär. Während fünf Mannschaften mehr Treffer bejubeln durften, kassierten nur zwei Teams weniger Gegentore. "Mit 21 Gegentoren haben wir eigentlich zu viele erhalten, in unserer Liga verfügen aber fast alle Mannschaften über exzellente Stürmer, weshalb generell viele Tore fallen. In Summe hat fast alles gepasst, sind ausgezeichnet durch den Herbst gekommen und freuen uns über die Präsenz im Spitzenfeld der Tabelle."

 

Neuer Trainer - keine Transfers

Auf der Suche nach einem neuen Trainer ist der Verein fündig geworden. Ab sofort schwingt mit Harald Aitzetmüller ein Coach das Zepter, der bis Frühjahr bei Landesliga-Absteiger Vorchdorf die Verantwortung getragen und zuvor die Union Schlierbach in die Bezirksliga geführt hatte. "Aitzetmüller ist ein ausgezeichnet Trainer, der unsere Philosophie, vorwiegend mit eigenen Spielern zu arbeiten, mitträgt", ist Christian Müller von den Qualitäten des neuen Übungsleiters überzeugt. "Am Spielersektor wird sich im Winter nichs tun und planen keine Transfers. Da keine Abgänge zu erwarten sind, die Verletzten wieder zur Verfügung stehen sowie Patrick Polic nach einer Auszeit wieder die Schuhe schnürt, sollte der Kader im neuen Jahr wieder vollzählig sein".

 

Trainingslager in Güssing - mögliche Rückkehr in die Bezirksliga

Am 20. Januar pfeift Neo-Coach Aitzetmüller die Vorbereitung an. Anfang März schlagen die Kicker ihre Zelte im Burgenland auf und halten in Güssing ein Trainingslager ab. Da die Union vom Herbstmeister nur ein einziger Punkt trennt, könnte in Eberstalzell nach über zwei Jahrzehnten demnächst wieder Bezirksligaluft wehen. "Wenn man ganz vorne dabei ist, möchte man natürlich weiterhin mitmischen. Eine mögliche Rückkehr in die Bezirksliga ist reizvoll, der Aufstieg ist in dieser Saison aber kein Muss", hält Müller den Ball flach. "Da die Liga ungemein ausgeglichen ist, erwartet uns eine packende Rückrunde, in der für etliche Mannschaften viel möglich ist - auch für die unsere".

 

Transferliste

 

Günter Schlenkrich

 

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