Union Puchenau: "Wollen Meister werden"

Bei der heutigen Weihnachtsfeier der Union Puchenau ist eine ausgelassene Stimmung zu erwarten, zumal der Verein in der 2. Klasse Mitte als Zweiter auf einem Aufstiegsplatz überwintert. "Nach einem fünften Rang in der letzten Saison haben wir uns im Sommer massiv verstärkt, da wir nach knapp fünf Jahren in der 2. Klasse unbedingt aufsteigen wollen. Es hat eine gewisse Zeit gedauert, bis sich die neu formierte Mannschaft gefunden hat, dann ist es aber super gelaufen. Das Team hat die Erwartungen erfüllt und ist am richtigen Weg", ist Obmann Gerhard Gruber zufrieden.

 

Daheim seit 28. April ungeschlagen - Torfabrik der Liga

Unter dem neuen Trainer-Duo, Philipp Hermann/Stefan Arzt, kamen die Puchenauer gut aus den Startblöcken und feierten in den ersten fünf Runden vier Siege. Bei Babenberg Linz musste die Union die zweite Saisonniederlage einstecken, in der Folge lief es beim Aufstiegsaspiranten aber wie am Schnürchen. In den übrigen sechs Spielen fuhr man fünf weitere "Deier" und musste nur mit Westbahn Linz die Punkte teilen. "Auch dieses Match hätten wir gewinnen können, haben aber kurz vor Schluss den Ausgleich kassiert und sind am Herbstmeistertitel vorbeigeschrammt. Aber unsere Mannschaft hat sich sukzessive geisteigert und eine tolle Hinrunde absolviert", so Gruber, der die beiden bisherigen Niederlagen durchwegs in der Fremde miterlebte. Auf eigenem Platz ist der Tabellenzweite seit 28. April ungeschlagen und feierte in en letzten neun Heimspielen sieben Siege. Obwohl die Union am öftesten ins Schwarze traf - Stefan Arzt, Georg Eckmayr und Michael Kaindlbinder zeichneten fürt 32 der 51 Puchenauer Treffer verantwortlich - und die wenigsten Gegentore kassierte, reichte es bislang "nur" zum zweiten Platz. "Im Herbst hat fast alles gepasst, zudem ist die Kameradschaft trotz eines intensiven Konkurrenzkampfes ausgezeichnet, will jeder einzelne Spieler unbedingt aufsteigen", weiß der Obmann.

 

Keine Transfers - 1. Klasse im Visier

Der Aufstiegsaspirant geht vermutlich mit einem unveränderten Kader in die entscheidende Phase der Meisterschaft. "Wir haben unsere Transfers allesamt bereits im Sommer getätigt - und nach der starken Hinrunde besteht kein Grund, nachzubessern", schließt Gruber Transfers in der Winterpause aus. In Puchenau wird im Januar zunächst in der Halle trainiert, ehe der Startschuss zur offiziellen Vorbereitung, in der auch ein Trainingslager geplant ist, auf den Aufstiegskampf fällt. Kapitän Thomas Stifter und Co. überwintern drei Punkte hinter Westbahn, im Frühjahr möchte die Union an den Linzern aber vorbeiziehen. "Westbahn hatte eine tolle Hinrunde absolviert, aber wir fürchten uns nicht vor dem Herbstmeister und sind uns der eigenen Stärken bewusst. Obwohl wir im Herbst immer wieder auf Spieler verzichten und mussten und nie mit der stärksten Mannschaft antreten konnten, sind wir im Plansoll. Wir sehen der Rückrunde optimistisch entgegen, wollen nicht nur aufsteigen, sondern Meister werden", meint Gerhard Gruber. "Nach fünf Jahren in der 2. Klasse ist es an der Zeit, aufzusteigen und sind fest davon überzeugt, dass wir in die 1. Klasse gehören".

 

Transferliste

 

Günter Schlenkrich

 

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