Gabriel Molski nicht mehr Trainer des SV Lichtenberg! Ein 28-Jähriger schwingt fortan das Zepter

Gabriel Molski genoss beim SV Lichtenberg ein extrem hohes Ansehen. Es war diese Stärke im zwischenmenschlichen Bereich, gepaart mit fachlichem Wissen und innovativen Ideen, welche ihn für den ambitionierten Vertreter der 2. Klasse Mitte so wertvoll machte. Nun trennen sich die Wege des Übungsleiters und des Vereins – aus beruflichen Gründen. Ein Nachfolger steht aber bereits in den Startlöchern. Hierbei handelt es sich um einen ganz interessanten Mann. Ligaportal.at sprach mit Kurt Koblmüller von der sportlichen Leitung.

 

Ligaportal: Gabriel Molski geht aus beruflichen Gründen nach Deutschland. Wie schwer ist der Abschied gefallen?

Koblmüller: „Beiden Seiten ist das sehr schwer gefallen. Er hat einfach eine super Linie und eine gute Struktur in den Verein gebracht. Unter ihm haben wir den Fokus enorm auf den eigenen Nachwuchs gelegt und auf Legionäre verzichtet.“

Ligaportal: Daniel Wierstorff, der zuletzt die 1b des Landesligisten Admira Linz betreute, ist der neue starke Mann an der Seitenlinie. Warum entschied man sich für ihn?

Koblmüller: „In seinen ersten Jahren als Trainer wurde er mit der U18 von Admira Linz zwei Mal Meister in der Leistungsliga. Danach führte er die 1b des Vereins zur Reserve-Meisterschaft in der Landesliga Ost. Das ist ein junger, ambitionierter Trainer. So einen Typen wollten wir.“

Lichtenberg

Ligaportal: Ihr habt euch bereits mit Offensivmann Stefan Vondrak, der im Nachwuchs ebenfalls für Admira Linz aktiv war, verstärkt. Was erwartet ihr euch von ihm?

Koblmüller: „Stefan ist der Bruder von Mittelfeldspieler Thomas Vondrak. Im Nachwuchs war er angeblich einer der besten Stürmer im Linzer Raum. Wir müssen sehen, ob er infrage kommt für den Kampfmannschafts-Sturm. Wir hoffen, dass er seine Abschlussstärke auch bei uns zeigen kann. Zwei Spieler stehen unterdessen in der neuen Saison nicht mehr zur Verfügung. Verteidiger Marcel Pirklbauer wechselt zum Landesligisten SU Bad Leonfelden und Torhüter Stephan Leitner wird seine Karriere beenden. Wir werden diese Positionen intern nachbesetzen.“

Ligaportal: Ist Lichtenberg der Topfavorit auf den Aufstieg in der neuen Saison?

Koblmüller: „Nein, das glaube ich nicht. Wir möchten natürlich gerne vorne mitspielen und streben das oberste Tabellendrittel an. Für ganz vorne wird es aber wohl nicht reichen.“

 

Fotocredit: Kathrin Koblmüller


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