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Kuriose Wende: Kein Rassismus! Schiedsrichter per Faustschlag attackiert - Krankenhaus - Anzeige!

Neue dramatische Details wurden zum gestrigen Vorfall bei der Spielbegegnung zwischen ASKÖ SV Franckviertel und SV Urfahr in der 2. Klasse Mitte bekannt: Grund für den Spielabbruch war keine rassistische Beleidigung, sondern ein Schlag eines Spielers in den Unterleib von Schiedsrichter Alfred Tarh Vorderwinkler. Ligaportal.at sprach heute Vormittag mit Vorderwinkler über den genauen Hergang und holte sich auch sämtliche relevante Informationen bei Bundesliga-Schiedsrichter Dr. Thomas Prammer, dem Vorsitzenden der OÖ Schiedsrichterkommission, ein. Strafrechtliche Konsequenzen sind durchaus möglich.

 

Der Vorfall ereignete sich bei der Spielbegegnung am gestrigen Sonntag zwischen ASKÖ SV Franckviertel und SV Urfahr (Ligaportal.at berichtete). Nach dem Spielabbruch in der 42. Minute geisterten diverse Vermutungen über eine mögliche rassistische Schiedsrichterbeleidigung herum. Heute, Montagfrüh, kamen neue Details rund um dieses Geschehen ans Tageslicht. Ligaportal.at fragte sowohl beim spielleitenden Schiedsrichter Alfred Vorderwinkler, als auch bei Bundesliga-Schiedsrichter Dr. Thomas Prammer nach. 

"Schlag in die Magen-/Unterleibsgegend war Grund für Spielabbruch"

Dr. Thomas Prammer, seines Zeichens erfahrener und angesehener Bundesliga-Schiedsrichter im Gespräch mit Ligaporta.at zu dem wahren Grund des Spielabbruchs: "Es fand ein Foul statt und Schiedsrichter Alfred Vorderwinkler pfiff einen Freistoß für Franckviertel. Ein Spieler wollte für dieses Foul eine Gelbe Karte sehen und beleidigte den Schiedsrichter. Daraufhin bekam dieser Spieler die Rote Karte für Schiedsrichterbeleidigung. Kurz darauf erfolgte ein Schlag dieses Spielers in die Magen-/Unterleibsgegend von Schiedsrichter Vorderwinkler. Ich muss auch an dieser Stelle erwähnen, dass es an diesem Tag wenig Ordnerdienst gab. Vorderwinkler pfiff schließlich das Spiel ab und ging in die Kabine, wo er sich einsperrte. Es wurde des Öfteren gegen die Tür gehämmert. Der Grund für diesen Spielabbruch war definitiv diese Gewalttat."

"Warum nur gelb dafür?"

Schiedsrichter Alfred Vorderwinkler schilderte den Hergang wie folgt: "Es war ein ganz normales Foul, worauf ich dem Spieler die Gelbe Karte gab. Ein Spieler von Franckviertel hat mich daraufhin angeschrien: "Warum nur Gelb dafür?" Ich habe ihm ruhig geantwortet: "Ich bin der Schiedsrichter!" Er drehte komplett durch und schrie weiter: "Du Vollidiot! Und andere Wörter noch dazu." Ich sagte ihm darauf: "Das ist eine Schiedsrichterbeleidigung!" Nun wollte ich deshalb gerade zur Roten Karte greifen, als ich schon den Faustschlag in meinem Unterleib spürte. Ich habe dann also das Spiel abgepfiffen und bin in die Kabine gegangen. Dort habe ich meinen Chef angerufen und ihm den Vorfall erklärt, er meinte daraufhin, dass ich das Spiel abbrechen soll. Wenn er gesagt hätte, ich soll weiterspielen lassen, hätte ich weiterspielen lassen."


Vorderwinkler bezüglich des Ordnerdienstes: "Ich rede vor jedem Spiel immer mit einem Ordner. Auch vor diesem Spiel. Der eine Ordner meinte, es wird später noch ein zweiter hinzukommen. Den habe ich allerdings dann nicht gesehen bzw. nicht mitgekriegt. Jedenfalls ist kein Ordner zu mir in die Kabine gekommen und hat mir geholfen. Ich bin dann also in mein Auto gestiegen und nach Wels, wo ich wohnhaft bin, in das Krankenhaus gefahren. Es gibt also einen Krankenbericht", so der schockierte Unparteiische. 

Ligaportal.at bleibt dran und wird weiterhin über eventuelle juristische oder sportliche Folgen zu dieser Causa berichten.

Fotocredit: dcodedtv.com

 

 

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