Pucking mit deutlicher Reaktion

altaltDer SV Chemie Linz hatte bis vor diesem Spieltag noch nicht einen Punkt auf seinem Konto. Gegen Mannschaften, die sich wohl durch die Bank ganz oben in der Tabelle ansiedeln werden, setzte es für die „Chemiker“ drei Niederlagen en suite. Die nächste Chance endlich anzuschreiben hatte die Wöss-Elf nun gegen die Union Raiba Pucking. Die Hoffnung der Linzer auf zumindest einen Zähler erhielt zuletzt zusätzliche Nahrung, durch die gezeigte Leistung der Puckinger bei der Niederlage zuhause gegen Babenberg am vergangenen Wochenende. In diesem Spiel sollte den Mannen von Trainer Herbert Feigl aber letztendlich eine deutliche Reaktion auf die Enttäuschung der letzten Runde gelingen.

Eiskalt erwischt

Bei hohen Temperaturen wurde Chemie Linz gleich zu Beginn eiskalt erwischt. In der 4. Minute war es Thomas Hutwagner, der in dieser Saison bislang erfolgreichste Torschütze der Puckinger, welcher sein Team früh in Führung brachte. Die Gäste dominierten diese Begegnung von Anfang an und präsentierten sich gegenüber der Vorwoche klar verbessert. Als dann Stipan Peric in Minute 13 das 0:2 gelang, war dieses Spiel bereits sehr zeitig zumindest vorentschieden. Die Linzer Gastgeber erholten sich vom verkorksten Start in diese Partie die gesamten 90 Minuten über nicht mehr.

Peric mit Hattrick

Gegen Ende der ersten Hälfte war es wiederum Peric, dem zwei weitere Treffer gelingen sollten. Der Kroate im defensiven Mittelfeld der Union Pucking krönte somit mit einem lupenreinen Hattrick innerhalb von nur 27 Minuten seine starke Leistung an diesem Tag. Ein anderer konnte sich zumindest im ersten Durchgang nicht mehr in die Torschützenliste eintragen, wodurch es schlussendlich mit einem klaren Vier-Tore-Vorsprung für die Gäste in die Kabinen ging.

Eindrucksvolle Wiedergutmachung

Hälfte Nummer zwei verlief recht ähnlich wie die erste und so bestimmte Pucking weiterhin das Geschehen klar. Die Heimelf blieb ihrerseits hingegen auch in den zweiten 45 Minuten relativ ungefährlich. Kaum einmal gelang es den Schützlingen von Trainer Robert Wöss sich offensiv in Szene zu setzen. Wie einfach es manchmal sein kann, ein Tor zu erzielen, das zeigten weiterhin die Gäste vor. Hannes Sandmayr und das Sturm-Duo Pichler-Hutwagner erhöhten noch bis zum Abpfiff auf 0:8. Den Puckingern gelang somit die Wiedergutmachung für die Babenberg-Niederlage mehr als eindrucksvoll. Die „Chemiker“ müssen hingegen weiterhin auf ihren ersten Punkt warten.


Herbert Feigl (Trainer der Union Raiba Pucking):

„Wir haben von der ersten Minute an das umgesetzt, was wir vor dem Spiel besprochen hatten. Ich denke, dass diese Partie nach unserem zweiten Tor nach rund einer Viertelstunde bereits entschieden war. Nach einem 8:0-Sieg gewisse Dinge zu kritisieren, wäre unangebracht. Zu berücksichtigen gibt es aber, dass es trotz dieses hohen Ergebnisses dennoch nur drei Punkte für diesen Erfolg gibt. Wir müssen jetzt auf den Boden bleiben, denn bereits in der kommenden Runde wartet mit der Mannschaft aus St. Martin/Traun, welche übrigens von meinem Cousin trainiert wird, eine ungleich schwerere Aufgabe auf uns.“


von Michael Obrecht


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