TSV St. Georgen/Gusen: "Die Richtung stimmt"

Auch die zweite Saison nach dem Wiedereinstieg in den Meisterschaftsbetrieb ist für den TSV St. Georgen/Gusen eine mühsame. Nach einem letzten Platz im Vorjahr sammelte die Hofer-Elf bislang nur fünf Punkte, der TSV wurde im Herbst aber die "Rote Laterne" los und überwintert in der 2. Klasse Nord-Ost als Vorletzter. "Der Weg ist weit, aber die Richtung stimmt. Wir waren in einigen Spielen gut dabei, zahlreiche gröbere Verletzungen haben jedoch den Kader dezimiert. Die junge Mannschaft entwickelt sich gut und auch die Stimmung passt", erklärt Trainer Rene Hofer.

 

Nur 10 TSV-Tore - in der Fremde seit 28. Mai 2017 sieglos

Nur gegen Rechberg feierte der Nachzügler einen Sieg, in den übrigen elf Spielen ergatterte die Hofer-Elf zwei Zähler und musste neun Niederlagen einstecken. "Der anfangs große Kader hat sich mit zunehmendem Saisonverlauf gelichtet, was die Sache nicht einfacher gemacht hat. Aber die Mannschaft hat sich gut geschlagen und hätte durchaus mehr Punkte sammeln können", spricht der Coach die unnötigen Niederlagen gegen Langenstein und Ebelsberg an. Den einzig Sieg feierte der TSV auf egiener Anlage, in der Fremde wartet der Vorletzte seit 28. Mai 2017 vergeblich auf einen "Dreier" und zog in den letzten 20 Auswärtsspielen 18 Mal den Kürzeren. Immerhin zwei Mannschaften kassierten mehr Gegentore, die St. Georgener trafen aber nur zehn Mal ins Schwarze und stellen die schwächste Offensive der Liga. "Paul Hentschläger hat im ersten Spiel einen Seitenbandriss erlitten und mussten im gesamten Herbst unseren stärksten Stürmer vorgeben. Die vielen Gegentore waren zum Teil der Unerahrenheit der vielen jungen Spieler geschuldet", weiß Rene Hofer. "Auch wenn wir in der Tabelle erneut ganz unten zu finden sind, fehlt nicht viel und sind nicht unzufrieden".

 

Keine Tansfers geplant

In St. Georgen wird sich der Kader im Winter vermutlich kaum oder gar nicht verändern. "Abgänge sind keine zu erwarten, auch Zugänge sind nicht geplant. Spieler die sich uns anschließen wollen, sind aber herzlich willkommen", schließt der Übungsleiter Transfers nicht dezidiert aus. "Grundsätzlich setzen wir den eingeschlagenen Weg fort und arbeiten auch künftig vorwiegend mit eigenen Spielern". In der dritten Jänner-Woche nimmt der TSV das Training wieder auf und bereitet sich intensiv auf die Rückrunde vor, in der der nächste Schritt gesetzt werden soll.

 

Rangverbesserung erwünscht

"Da im Herbst mehr möglich gewesen wäre, sehen wir der zweiten Meisterschaftshälte zuversichtlich entgegen. Große Sprünge sind auch im neuen Jahr keine möglich, wollen in der Tabelle aber den einen oder anderen Rang nach oben klettern", wünscht sich Rene Hofer einen einstelligen Tabellenplatz. "Sollten wir von Verletzungen weitgehend verschont bleiben und zudem zur nötigen Konstanz finden, werden wir uns im Frühjahr steigern können".

 

Transferliste

 

Günter Schlenkrich

 

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