TSV Ottensheim: "Wollen Klasse unbedingt halten, setzen eingeschlagenen Weg aber auch nach einem möglichen Abstieg fort"

Nach einer soliden Rückrunde kam der TSV Ottensheim in der vergangenen Saison als Zwölfter ins Ziel. Die Proleta-Elf zog in der Relegation gegen Ried/Riedmark klar den Kürzeren und hätte eigentlich den Gang in die 1. Klasse antreten müssen, aufgrund der Auf- bzw. Abstiegsregelung in höheren Ligen blieb der TSV jedoch in der Bezirksliga Nord. Auch in der aktuellen Meisterschaft blicken die Ottensheimer dem Abstiegsgespenst tief in die Augen und überwintern am vorletzten Platz. Die Chance auf den Klassenerhalt ist aber intakt, zumal Kapitän Christoph Wiener Co. nur die schlechtere Tordifferenz vom rettenden Ufer trennt.

 

Mit Niederlagenserie in die Winterpause - schwächste Defensive der Liga

Nach dem über die "Hintertür" entronnenen Abstieg folgte in den ersten fünf Runden einer Auswärtsniederlage stets ein Heimsieg. In den folgenden vier Spielen sprang nur ein "Dreier" heraus, ehe sich die Mannschaft von Trainer Tomislav Proleta mit vier Pleiten am Stück in die Winterpause verabschiedete. "Die Niederlagenserie am Ende der Hinrunde war bitter und hätten uns mit einem einzigen Dreier ein wenig Luft verschaffen können. Wir schweben erneut in Abstiegsgefahr, die spielerische Entwicklung der Mannschaft stimmt jedoch, leider haben die Ergebnisse nicht immer gepasst", erklärt Sektionsleiter Horst Gabriel. Sieben der zehn bislang gesammelten Punkte fuhr der Nachzügler auf eigener Anlage ein, von sieben Auswärtsspielen gingen aber sechs verloren. Während zwei Mannschaften weniger oft ins Schwarze trafen, stellt der TSV mit 29 Gegentoren die schwächste Defensive der Liga. "Es zwickt vorne hinten. Dennoch wäre wesentlich mehr möglich gewesen, aber zum einen hatten wir mit massivem Verletzungspech zu kämpfen, und zum anderen sind wir des Öfteren an der mangelnden Chancenauswertung gescheitert", spricht der Sektionsleiter unter anderem die Heimniederlage zum Herbstausklang gegen Vorderweißenbach an. "Vorne haben wir etliche Chancen nicht genutzt und hinten viele dumme Tore erhalten. Wir sind aber stolz darauf, dass in der Mannschaft vorwiegend Eigenbauspieler stehen und setzen auch im neuen Jahrt auf die eigenen Kicker".

 

Neuem Verteidiger soll Stürmer folgen

In der Winterpause verändert sich in Ottensheim der Kader, wird neben Verteidiger Manuel Gratzl, der im Herbst bei OÖ-Ligist Union Perg aktiv war, vermutlich ein weiterer Spieler zum TSV wechseln. "Wir wollen einen Stürmer holen und haben einen Kandidaten im Auge. Wir halten Ausschau nach talentierten Spielern aus der Region, möglicherweise wird es aber auch einen Abgang geben", meint Horst Gabriel. Nach einem Leistungstest bekamen die Kicker ein Heim-Programm mit auf den Weg. In der Vorbereitung, die am 21. Januar startet, ist ein Trainingslager im steirischen Gnas geplant.

 

Spannender Abstiegskampf

Trotz der erneut prekären Tabellensituation (auch im letzten Jahr überwinterte die Proleta-Elf am vorletzten Platz) ist man in Ottensheim fest davon überzeugt, das rettende Ufer erreichen zu können. "Die Liga ist wieder enorm ausgeglichen und demzufolge für einige Mannschaften alles möglich - vom Klassenerhalt bis zum Abstieg. Unser erwartet eine ebenso schwierige wie spannende Rückrunde, in der wir mit einem guten Start einen soliden Grundstein legen wollen", wünscht sich der Sektionsleiter im "Sechs-Punkte-Spiel" gegen Julbach einen Auftaktsieg. "Wir wollen die Klasse unbedingt halten und glauben an unsere Chance, setzen den eingeschlagenen Weg aber auch nach einem möglichen Abstieg fort und setzen künftig weiterhin vorwiegend auf die eigenen Spieler".

 

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