Union Altenberg: "Sollten ein, zwei Spieler aufhören, müssen wir uns eventuell um adäquaten Ersatz umsehen"

Nach dem letztjährigen Aufstieg war die DSG Union Altenberg in ihrer ersten Saison in der Bezirksliga Nord auf eingem guten Weg, zog in der Hinrunde nur drei Mal den Kürzeren und überwinterte am zehnten Platz. Nach neun Spielen in Serie ohne Niederlage nahm sich die Sommer-Elf auch für das Frühjahr viel vor und wollte den guten Lauf fortsetzen, aufgrund des vorzeitigen Abbruches der Saison müssen die Mühlviertler aber zurück an den Start.

 

Positive Signale

"Es ist erfreulich, dass die Sportplätze wieder betreten werden dürfen und ab sofort trainiert werden darf. Auch wenn die derzeitigen Bestimmungen ein gewohntes Training nicht zulassen, stehen ab kommenden Dienstag zwei wöchentliche Einheiten am Programm. Wir haben vor, vier bis sechs Wochen zu trainieren, sehen uns aber die Entwicklung genau an. Zum Beispiel wie die Bundesliga mit der Fortsetzung der Meisterschaft zurechtkommt", erklärt Trainer Joachim Sommer. "Inzwischen nimmt der Optimismus zu, zumal die Lockerungen voranschreiten und mit der Ankündigung im Kultur-Bereich, Veranstaltungen mit Zuschauern zu erlauben, ein positives Signal gesetzt wurde".

 

Hintertür bzw. Option

Die Union war vom "Strich" nur durch vier Punkte getrennt, weshalb die Altenberger in Abstiegsgefahr überwinterten. Aufgrund des Abbruches und der Annullierung der Saison darf sich die Sommer-Elf aber vorzeitig auf ein zweites Jahr in der Bezirksliga freuen. "Mit dem Beschluss des ÖFB-Präsidiums können wir gut leben, allerdings hätte ich mir persönlich eine Hintertür offengehalten. Denn wenn auch im Herbst nicht gespielt werden kann, hätte man die Saison im nächsten Frühjahr mit einer normalen Rückrunde beenden können. Auch über die Option, die Punkte in die nächste Saison mitzunehmen, hätte man durchaus diskutieren können", so Sommer.

 

Optimismus

In Altenberg steht traditionell die Nachwuchsarbeit im Vordergrund, bleibt der Klub seiner Philosphie, vorwiegend mit eigenen Spielern zu arbeiten, weiterhin treu. "In den vergangenen Jahren hat der Verein in einer Übertrittszeit kaum oder gar keine Transfers getätigt. Auch in diesem Sommer sind Zugänge nicht unbedingt zu erwarten. Allerdings steht beim einen oder anderen Spieler ein Karrierende im Raum. Sollten diese Spieler tatsächlich aufhöhren, müssen wir uns eventuell um adäquaten Ersatz umsehen. Fix ist aber noch nichts, zudem rücken weitere Talente in den Kader nach", weiß Joachim Sommer, der bezüglich eines möglichen Saisonstarts im Herbst zuversichtlich ist. "Die Regierung hat in den ersten Wochen der Pandemie richtig und umsichtig gehandelt. Inzwischen ist die Entwicklung aber überaus positiv und erfreulich, weshalb wir zusehends zur Normalität zurückkehren sollten. Aufgrund der Lockerung der Maßnahmen bzw. positiven Signale, wird der Ball im Herbst hoffentlich wieder rollen können".

 

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