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SV Freistädter Bier bleibt auch im Spitzenspiel gegen Lembach ohne Punktverlust

In der Bezirksliga Nord stand das Topspiel der Runde an. Der zweitplatzierte SV Freistädter Bier empfing im Holzhaider-Stadion den Tabellenführer Union 1947 Lembach. In anderen Worten, die Tormaschinerie der Liga gastierte beim besten Defensivverbund der Liga. Die Mannen aus Lembach zählen nach nur zwei Partien bereits 14 Treffer, acht davon wurden vergangene Woche gegen Ottensheim erzielt. Freistadt blieb aber auch in diesem Spiel eine unknackbare Festung.

 

Chancenarm aber vom Kampf gezeichnet

Dort wo das Spiel gestartet wurde, fand in der ersten Halbzeit auch der meiste Verkehr statt. Im Mittelfeld ergaben sich dutzende Zweikämpfe und Ballwechsel. Es dauerte ein wenig bis jemand das runde Leder in die Gefahrenzone des Kontrahenten bringen konnte. Der Durchbruch gelang zuerst auf Seiten der Lembacher Jungs. Die Mannschaft von Coach Manfred Mittermayr versuchte sich in Distanzschüssen, die Freistadt’s Peter Stöglehner aber zu entschärfen wusste. Nach einer guten halben Stunde nähern sich die Gäste direkt auf den Heimkeeper, der Winkel war aber zu spitz für den Erfolg. Die Hausherren wussten sich in Hälfte eins nur über Standards an das Tor des Gegners anzunähern. Zwei Mal ergab sich die Möglichkeit auf die Führung, die beide aber nicht genutzt wurden. Nach einer sehr ausgeglichenen Halbzeit traten die Kontrahenten also den Gang in die Kabine an.

 

Hochmaier beschert den Sieg

Die Freistädter starteten aktiver in die zweite Hälfte und übernahmen die Führungsrolle. Mit Kontern des Gasts war durch schnelle und agile Außenspieler aber ständig zu rechnen. Es entstand noch mehr Spannung am Spielfeld, das einzige was zu einem Torfestival fehlte waren die Torchancen, und das im Prinzip in der gesamten zweiten Halbzeit. Die Teams neutralisierten sich immer und immer wieder gegenseitig und keinem gelang der entscheidende Schritt, das heißt bis zur 86. Spielminute. Wenige Minuten vor Spielende, als schon alle mit einem torlosen Remis rechneten, schlugen die Heimischen in Person von Marco Hochmaier doch noch zu. Thomas Hölz kam rund 25 Meter vor dem Tor an den Ball und legte für Hochmaier ab. Der Ball war eigentlich schwer zu verwerten, da er halb hoch am Rasen herumsprang. Der eingewechselte Hochmaier sah darin aber kein Problem und zog volley ab. Der Tor raste wie ein Strich direkt ins Kreuzeck des Schinkinger-Kastens. So gelang es den Gastgebern die gut organisierte Abwehrkette der Lembacher doch noch zu überwinden und sich auf den Thron der Bezirksliga Nord zu setzen.

 

Eric Rössl, Sportlicher Leiter SV Freistädter Bier:

„Für mich war nach zehn Minuten klar, dass derjenige, der das erste Tor macht, das Spiel gewinnt. Es ist einfach von beiden Seiten wenig zugelassen worden. Der Sieg war aufgrund der zweiten Halbzeit verdient, aber doch etwas glücklich. Wir haben gedrückt und Lembach hat auf Konter gelauert. Wir haben gewusst, dass wir die Torfabrik der Liga willkommen heißen, haben aber die beste Abwehr der Liga und konnten das damit neutralisieren. Am Ende hat die individuelle Klasse von Marco das Spiel entschieden.“

 

Die Besten:

SV Freistädter Bier: Simon Rumetshofer (IV) und Lukas Bielesz (ZOM)

Union Lembach: Jakob Pechmann (RM)


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