Nach Verletzungspech, Ennser SK mit sechs Zugängen

In der vergangenen Saison belegte der Ennser SK den sechsten Platz. Auch in der aktuellen Meisterschaft der Bezirksliga Ost ist die Mannschaft von Trainer Erich Wagner im Mittelfeld der Tabelle präsent und überwintert am siebenten Rang. "Solange wir in der stärksten Besetzung antreten konnten, ist es ganz gut gelaufen. Aufgrund von schweren Verletzungen ist der Kader jedoch an seine Grenzen gestoßen und sind in der zweiten Meisterschaftshälfte nicht vom Fleck gekommen", erklärt Sportchef Jürgen Hametinger, der in der Winterpause sechs neue Kicker holte.

 

Auf und Ab - Probleme auf der Zielgeraden

Die Wagner-Elf startete mit einem 0:6-Debakel in Oedt in die Saison, ließ sich davon aber nicht beirren und feierte in der Folge am Stück drei Siege. Die nächsten drei Spiele gingen allesamt verloren, ehe der ESK in Doppl wierder auf die Siegerstraße zurückfand. In den letzten fünf Runden warteten die Ennser vergeblich auf einen weiteren "Dreier" und teilten mit dem Gegner gleich vier Mal die Punkte. "Es wäre mehr möglich gewesen, der Verletzungsteufel hat uns aber einen Strich durch die Rechnung gemacht", spricht der Sportchef die Langzeitverletzten Bernd Wögerbauer, Luka Curic und Ajdin Sibic an. "Sieht man von der Klatsche gegen den Herbstmeister ab, waren wir zunächst gut dabei und konnten unter anderem den Zweiten aus Schwertberg besiegen. Aufgrund der Ausfälle bzw. Umstellungen haben wir uns mit zunehmendem Saisonverlauf aber schwer getan", so Hametinger, der sich über je zwei Heim- und Auswärtssiege freuen konnte. Während die Top-Fünf der Tabelle mehr Treffer erzielten, kassierten sechs Mannschaften weniger Gegentore. "Wir haben nur 19 Mal getroffen. Die mangelnde Trefferausbeute ist damit zu begründen, dass aufgrund der Ausfälle Emrah Yaman im Sturm zumeist der Alleinunterhalter war. Gegen Oedt haben wir sechs Tore erhalten, ansonsten hat es hinten aber gut funktioniert", meint Jürgen Hametinger.

 

Ein Heimkehrer und fünf Neuerwerbungen - Trainingslager in Slowenien

Beim Trainingsauftakt am 21. Januar konnte Coach Wagner neben Heimkehrer Paul Riegler (St. Pantaleon/Erla) mit Murat Aplak (Dietach), Patrick Zangenfeind (Pettenbach), Benjamin Gönner (Asten) und Armin Beham (Aigen) sowie Dardan Zejneli (Blau-Weiß Linz Nachwuchs) fünf Neuerwerbungen begrüßen. "Da die Verletzten in absehbarer Zeit nicht zurückkommen und der Kader dünn ist, mussten wir etwas tun und haben einige Spieler geholt", begründet der Sportchef die rege Transfertätigkeit. Nach zwei Spielen (3:2 gegen St. Oswald/Freistadt und 1:3 gegen Naarn) testet der ESK in dieser Woche zwei Mal: am Mittwoch gegen St. Marien und am Samstag gegen Kematen/Piberbach. Am 17. Februar reisen die Kicker nach Slowenien und halten in Lasko ein Trainingslager ab.

 

Richtungsweisender Rückrundenstart

Der "Strich" ist nicht allzuweit entfernt, demnach müssen die Ennser in der Tabelle den Blick nach unten richten. "Wir gehen nicht davon aus, dass der Hut brennen wird und wollen eine mögliche Abstiegsgefahr erst gar nicht aufkommen lassen. Natürlich müssen wir aufpassen, es ist aber reichlich Potenzial vorhanden und sollten nicht in den Abstiegsstrudel geraten. Mit einem guten Start könnten wir frühzeitig für klare Verhältnisse sorgen, wenngleich in der Tabelle keine großen Sprünge möglich sind", so Hamteinger. "Aber mit einer guten Rückrunde kann uns vielleicht der Sprung ins obere Drittel gelingen. Grundsätzlich wollen wir gut durch das Frühjahr kommen und einen einstelligen Tabellenplatz belegen".

 

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Günter Schlenkrich

 

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