Nach drei Abgängen, Union Bad Hall auf der Suche nach einem erfahrenen Innenverteidiger

Trotz einer mäßigen Rückrunde kam die Union Volksbank GESTRA Bad Hall in der letzjährigen Aufstiegssaison als Vierter ins Ziel. In der aktuellen Meisterschaft widerlegen die Kurstädter die alte Fußballweisheit, wonach das zweite Jahr nach einem Aufstieg das schwerigere sei. Die Mandl-Elf absolvierte in der aktuellen Meisterschaft der Bezirksliga Ost eine starke Hinrunde und überwintert als Fünfter lediglich drei Punkte hinter Herbstmeister Mitterkirchen. "Wir haben uns im Sommer gut verstärkt und uns demnach einiges erwartet. Auch wenn wir auf der Zielgeraden einige Punkte haben liegenlassen, ist es ausgezeichnet gelaufen und sind rundum zufrieden", erklärt Sportchef Alexander Meier, der seine aktive Karriere beendet und die Schuhe an den Nagel hängt.

 

Gelungener Start, aber Probleme auf der Zielgeraden

Die Mannen von Coach Gerhard Mandl kamen gut aus den Startblöcken und fuhren in den ersten vier Runden drei "Dreier" ein. Die Union blieb in den folgenden sechs Spielen ungeschlagen, musste mit dem Gegner aber drei Mal die Punkte teilen. Auf der Zielgeraden mussten die Kurstädter Federn lassen und in den letzten drei Runden zwei Niederlagen einstecken. "In Oedt kann man verlieren, aber die Niederlage zum Herbstausklang in Asten schmerzt noch heute. Denn mit einem Sieg hätten wir als Erster überwintern können. Nichtsdestotrotz freuen wir uns über die starke Hinrunde, zudem sind die in der Tabelle vor uns platzierten Mannschaften allesamt in Reichweite, ist die Ausgangsposition nahezu perfekt", so Meier.

 

Torfabrik der Liga - daheim noch ungeschlagen

Die drei bisherigen Niederlagen musste der Tabellenfünfte allesamt in der Fremde einstecken, auf eigener Anlage ist die Mandl-Elf noch ungeschlagen und fuhr in sechs Heimspielen 16 Zähler ein. Während nur vier Mannschaften mehr Gegentore kassierten, sind die Kurstädter, gemeinsam mit dem Herbstmeister, die Torfabrik der Liga - Patrick Grillitsch zeichnete für 13 der 34 Union-Treffer veranwortlich. "Patrick war in den vergangenen Jahren im zentralen Mittelfeld aktiv, agiert in dieser Saison aber wieder an vorderster Front und hat regelmäßig getroffen. Mit 24 Gegentoren haben wir zu viele erhalten, aber alleine in den Spielen gegen Ried und Oedt hat es zehn Mal eingeschlagen", ortet Alexander Meier keine Defensivprobleme. "Die bislang starken Leistungen sind umso erfreulicher, wenn man bedenkt, dass wir über weite Strecken auf zwei wichtige Akteure verzichten mussten. So fehlt Mittelfeldspieler Aleksandar Bobar aufgrund eines Bruches der Kniescheibe seit der vierten Runde. Zudem laborierte Stürmer Bernhard Reichl an einer Oberschenkelverletzung und musste wochenlang pausieren".

 

Fixen Neuerwerbung sollen weitere folgen - drei Abgänge

Beim Trainingsauftakt wird Coach Mandl einen veränderten Kader vorfinden. Neben Alexander Meier stehen im Frühjahr auch Dominik Balog (Schlierbach) und Tobias Brunmayr (Adlwang) nicht zur Verfügung. Mit Josef Penzenstadler (Kematen/Innbach) verpflichteten die Kurstädter einen neuen Torwart. Voraussichtlich wird auch Ivan Puskaric, der zuletzt in Rohr aktiv war, das Union-Trikot überstreifen - der Transfer des Außenbahnspielers ist aber noch nicht in trockenen Tüchern. "Aktuell halten wir Ausschau nach einem erfahrenen Innenverteidiger. Ansonsten ist unser Transferprogramm abgeschlossen", weiß der Sportchef.

 

Trainingslager im Burgenland - spannende Rückrunde

Am 17. Januar nimmt der Fünftplatzierte die Vorbereitung in Angriff und bestreitet am 1. Februar gegen Landesligist Pettenbach das erste Testspiel. Am 26. Februar reisen die Kurstädter ins Burgenland und halten in Steinbrunn ein Trainingslager ab. Da auf den Herbstmeister nur drei Punkte fehlen, ist für die Union im Frühjahr alles möglich. "Wir streben den Aufstieg nicht mit Gewalt an, sollte er jedoch passieren, würden wir uns aber freuen, nach rund 20 Jahren wieder in die Landesliga zurückzukehren", so Meier. "Grundsätzlich wollen wir den eroberten Platz im oberen Drittel der Tabelle halten und wenn möglich bis zum Schluss vorne mitmischen. Vielleicht sind wir im Aufstiegskampf das Zünglein an der Waage".

 

Transferliste

 

Günter Schlenkrich 

 

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