TSV Frankenburg: "Andere Mannschaften verfügen über größeres Potenzial"

Im Vorjahr landete der TSV Frankenburg auf dem achten Platz. In der aktuellen Saison der Bezirksliga Süd startete die Mannschaft von Trainer Kurt Aigner durch, kletterte in der Tabelle bis ganz nach oben und krönte sich zum Herbstmeister. "Wir wollten eine gute Rolle später, konnten mit einer nahezu perfekten Hinrunde aber nicht rechnen, dementsprechend groß ist die Freude darüber. Der Herbstmeistertitel hat uns selbst überrascht, zumal  andere Mannschaften über größeres Potenzial verfügen", erklärt Sportchef Hubert Peiskammer.

 

Perfekter Saisonstart - 14 Winter-Tore

Mit fünf Siegen kam die Aigner-Elf perfekt aus den Startblöcken, ehe der TSV mit dem Gegner vier mal in Folge die Punkte teilte. In den nächsten drei Spielen fuhren die Frankenburger drei weitere "Dreier ein, ausgerechnet im letzten Match des Jahres, in Gschwandt, musste der Herbstmeister die weiße Weste ausziehen. "Natürlich wären wir gerne ungeschlagen in die Winterpause gegangen, haben die Niederlage im letzten Spiel, auch wenn sie unnötig war, aber gelassen hingenommen, da man irgendwann einmal verlieren muss. Das ändert aber nichts daran, dass wir eine sensationelle Hinrunde absolviert haben", so Peiskammer, der die bislang einzige Niederlage in der Fremde zur Kenntnis nehmen musste - auf eigenem Platz fuhr der Ligaprimus in sechs Spielen 16 von 18 möglichen Punkten ein. Während die Kircker aus Buchkirchen weniger Gegentore kassierten, avancierte der Herbstmeister zur Torfabrik der Liga. Harald Winter stellte seine Klasse einmal mehr unter Beweis und zeichnete für 14 der 30 Frankenburger Treffer verantwortlich. "Im Herbst hat alles gepasst, den Grundstein zum sportlichen Erfolg haben wir aber mit einem tollen Start gelegt. Wir wollten vorne mitmischen, hätten den Herbstmeistertitel aber nicht erwartet", meint der Sportchef.

 

Keine Transfers - Trainingslager in Slowenien

In Frankenburg wird sich der Kader im Winter kaum oder gar nicht verändern. "Auch wenn ein Abgang möglich ist, sehen wir uns nicht nach Verstärkungen um, sondern arbeiten weiterhin vorwiegend mit den eigenen Spielern und schenken dem bewährten Personal auch im neuen Jahr unser Vertrauen", spricht Hubert Peiskammer von einer ruhigen Überztrittszeit. Derzeit absolvieren die Kicker ein Heim-Programm, ehe am 22. Januar die Vorbereitung in Angriff genommen wird. Die intensive Aufbauzeit beinhaltet neben zahlreichen Einheiten und einigen Testspielen auch ein Trainingslager im slowenischen Moravce.

 

Erstmaliger Aufstieg in die Landesliga?

Obwohl der erstmalige Aufstieg in die Landesliga winkt, verspürt man in Frankenburg keinen großen Druck. "Natürlich reizt die Landesliga, der Aufstieg ist aber kein Muss, wenngleich er durchaus passieren darf. Andere Mannschaften sind jedoch höher einzuschätzen", drängt der Sportchef die Verfolger aus Buchkirchen und Ohlsdorf in die Favoritenrolle. "Aber wenn man den Herbstmeistertitel erobert hat, möchte man auch am Ende der Saison in der Tabelle ganz oben stehen und werden in der Rückrunde versuchen, die Tabellenführung zu behaupten. Sollte es am Ende nicht reichen, wäre das nicht weiter schlimm, zumal wir vor der Saison mit dem möglichen Meistertitel nicht rechnen konnen".

 

Spieler der Herbstsaison 2018 - Endergebnis

Transferliste

 

Günter Schlenkrich

 

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