Union Neukirchen/Vöckla: "Die Zufriedenheit hält sich in Grenzen"

Die Union Neukirchen/Vöckla-Puchkirchen kam im Vorjahr als Zehnter ins Ziel. Auch in der aktuellen Saison der Bezirksliga Süd ist die Elf um Spielertrainer Stefan Schuster in der unteren Tabellenregion präsent und überwintert abermals am zehnten Rang, vom "Strich" ist die Union aber nur durch drei Punkte getrennt. "Am Beginn der Saison hatten wir Probleme und haben etliche Punkte unnötig liegenlassen. Auf der Zielgeraden der Hinrunde hat der Pfeil jedoch in die richtige Richtung gezeigt und konnten uns mit einem guten Finish eine vernünftige Ausgangsposition verschaffen", erklärt Sektionsleiter Gregor Disslbacher-Fink.

 

Schwache erste Herbsthälfte, aber starker Endspurt

Die Union startete mit einem Sieg in Allhaming in die Saison, konnte dann aber keinen "Dreier" nachlegen, ergatterte in den folgenden sieben Spielen nur drei Punkte und stand zu diesem Zeitpunkt in der Tabelle am vorletzten Platz. Auf der Zielgeraden fanden die Neukirchener wieder in die Spur und feierten in den letzten fünf Runden drei Siege. "Nach dem Auftakterfolg ist es einfach nicht gelaufen und haben den Faden verloren. In den letzten Spielen hat es wieder gepasst und hätten uns sogar eine bessere Ausgangsposition verschaffen können, haben gegen Attergau aber eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben und gegen den Aufsteiger verloren. Demzufolge hält sich die Zufriedenheit über das bisherige Abschneiden in Grenzen", so Disslbacher-Fink.

 

Zu viele Gegentore

Der Tabellenzehnte feierte drei Heimsiege und behielt in der Fremde einmal die Oberhand. Nur drei Teams durften mehr Treffer bejubeln, doch lediglich zwei Mannschaften kassierten mehr Gegentore. "Unser Spiel ist offensiv ausgerichtet, laufen deshalb des Öfteren in Konter und sind hinten anfällig. Ärgerlich war, dass wir viele Gegentore nach Standards erhalten haben und bei Freistößen oder Ecken nicht präsent waren", weiß der Sektionsleiter, wo der Schuh drückt. "Auch wenn wir mit einem Sieg mehr ruhiger überwintern könnten, ist aufgrund des in der Tabelle dichtgedrängten Feldes noch einiges möglich.

 

Ein Rückkehrer und drei Abgänge

Nach einem Gastspiel in Gmunden kehrt mit Vinko Svalina ein universell einsetzbarer Spieler wieder an seine alte Wirkungsstätte zurück. Bernhard Birner (Bruckmühl) und Marc Reiter (TSV Timelkam) haben den Verein hingegen verlassen. Auch Raphael Ecker, der aktuell auf Vereinssuche ist, steht im neuen Jahr nicht mehr zur Verfügung. "Darüberhinaus wird sich vermutlich nichts tun. Da einige Verletzte zurückkehren, werden wir im Winter aller Vorrausicht nach keine weiteren Transfers tätigen", meint Disslbacher-Fink. In der Winterpause standen in Neukirchen Lauf-Einheiten auf dem Programm, am kommenden Mittwoch wird die Vorbereitung in Angriff genommen und am Sonntag gegen Gampern das erste Testspiel bestritten. Die intensive Aufbauzeit beinhalt auch ein Trainingslager im slowenischen Catez.

 

Spannende Rückrunde

Die Union Neukirchen/Vöckla überwintert am zehnten Platz, für die Schuster-Elf kann es im Frühjahr aber in beide Richtungen gehen. "Wir sind uns der Gefahr bewusst, weshalb es in der Rückrunde vor allem darum geht, gut zu starten. Wir wollen von Beginn an konstant punkten und uns vom Strich rasch entfernen", hofft Gregor Disslbanker-Fink auf einen optimalen Rückrundenstart. "Sollten wir gut in die Gänge kommen, kann es in der Tabelle relativ weit nach oben gehen, ist mit einem guten Lauf bis zum fünften oder sogar vierten Platz alles möglich. Aber das vorrangige Ziel ist, das Abstiegsgespenst frühzeitig zu vertreiben".

 

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Günter Schlenkrich 

 

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