Trainer Huemer ist zurück: Vorchdorf fertigt Gschwandt ab

Das Wetter am Samstagnachmittag zeigte sich nicht gerade von seiner besten Seite. Die ASKÖ Schachner Vorchdorf und die Union Unis Gschwandt zogen ihr Kräftemessen als eine der eher wenigen Mannschaften an diesem Tag trotzdem durch. Die siebte Runde der Bezirksliga Süd versprach man sich von dieser Partie viel – Gschwandt will den Abstand nach hinten bewahren und Vorchdorf will wieder mehr Anschluss nach vorne. Unter Neo- bzw. Wieder-Trainer Lukas Huemer zeigen sich die Hausherren gleich im ersten Spiel aber von ihrer besten Seite und können dank einer couragierten Leistung auf einen eindeutigen Erfolg zurückblicken.

 

Solide Führung

Die ASKÖ wirkte ab der ersten Sekunde präsent und bereit, bei den Gästen verzeichnete man einen langsamen Start. Frühe Gegentreffer konnte man aber verhindern. Vorchdorf hatte schon früh die größeren Spielanteile und bastelte am Aufbauspiel. So zog sich das Ganze bis über die zwanzigste Minute, als Gerald Rumpl für den ersten Treffer der Partie sorgte. Nach einem Eckball kam Rumpl zum Schuss, welcher von einem Gegenspieler noch leicht abgefälscht wurde, wodurch die Kugel unhaltbar für Gästekeeper Damir Gavric in seinem Gehäuse einschlug. Der zweite Treffer ließ schließlich nicht lange auf sich warten: In Minute 27 schlugen die Heimischen einen langen Ball in die Gefahrenzone des Kontrahenten. Dort nimmt sich Moritz Leithinger die Kugel mit der Brust runter und zieht direkt per Volley ab, ein Treffer wie aus dem Lehrbuch. Über die nächsten Minuten stellten sich die Gäste dann wieder mehr dagegen und konnten bis zur Pause weitere Treffer verhindern.

 

Keine Zweifel an Vorchdorf

Auch die Pause änderte nichts an der Statik der Partie, sodass Vorchdorf auch im zweiten Durchgang die Oberhand behielt. Gschwandt agierte zu passiv, was sich vor allem in den Zweikämpfen bemerkbar machte. Zehn Minuten waren in Hälfte zwei vorbei, da eröffnete die Vorchdorfer Abwehrkette mit einem langen Diagonalball den Angriff zum 3:0. Das Spielgerät fand in Kevin Schneider einen Abnehmer, der die Situation genau analysiert hatte. Mit aller Ruhe nahm sich Schneider die Kugel runter und versenkte sie in den Maschen. Das man es aber auch durch kurze Pässe kann, bewiesen die Hausherren wenig später. Nach einer schönen Kombination im Mittelfeld landete der Ball bei Chavdar Dimitrov, der von halblinker Position in der Box der Gäste ins lange Eck traf. Die Union hatte sich mit der Niederlage schon abgefunden, versuchte also nur mehr eine Blamage zu verhindern. In Minute 80 setzte Schneider mit seinem zweiten Treffer schließlich den Schlusspunkt. Der Doppeltorschütze ließ mit einem Solo einige Gegenspieler stehen und am Ende sogar noch Torwart Gavric, das Tor war schlussendlich ein leichtes.

 

Peter Maier, Sportlicher Leiter ASKÖ Vorchdorf:

„Gschwandt hat in den 90 Minuten im Prinzip keine zwingende Chance gehabt. Gestern ist uns einfach alles aufgegangen, was in den letzten Wochen nicht der Fall war. Gschwandt hat sehr körperlos gespielt und sich irgendwann einfach ergeben. Uns ist es vor drei Wochen genau gleich gegangen, solche Spiele soll es eben auch geben. Wir haben diese Woche unseren Trainer wieder zurückbekommen und haben wieder dasselbe System und mit derselben Taktik wie früher gespielt. Lukas hat die Spieler auch durch Einzelgespräche wieder besser motivieren können, was im Endeffekt sicher einen Teil zum Erfolg beigetragen hat.“

 

Die Besten:

ASKÖ Vorchdorf: Chavdar Dimitrov (ZDM) Kevin Schneider (RM) und Moritz Leithinger (ST)


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