USV Eggelsberg/Moosdorf zufrieden nach solider Hinrunde

Nach den Plätzen drei und zehn in den beiden letzten Spielzeiten hat man beim USV Raiffeisen Eggelsberg/Moosdorf wieder mit einem Top-5 Platz geliebäugelt. Zur Halbzeit stehen sie auf dem 8. Platz der Bezirksliga West, der Abstand nach vorne ist aber nicht allzu groß, den Senfentenbach auf dem 3. Platz ist nur vier Punkte entfernt. Mit einer guten Rückrunde ist also noch Vieles möglich.

 

Daheim noch ungeschlagen

Wie jeden Sommer spielt die Transferphase eine entscheidende Rolle in der Erwartungshaltung für die neue Saison: „Wir mussten wieder einige Abgänge verkraften, die wir so nicht ganz ersetzen konnten“ erklärt Sektionsleiter Karl Heinz Webersberger. Die Bilanz liest sich äußerst ausgeglichen. Fünf Siege, vier Unentschieden und vier Niederlagen gab es bislang dazu ein Torverhältnis von 26:26. „Mit der Punkteausbeute sind wir recht zufrieden. In der Liga ist aber alles sehr eng beieinander, sowohl vorne als auch hinten“, zeigt sich Webersberger nicht unglücklich über die Hinrunde. Vor allem in der heimischen Arena zeigte sich der USV in guter Verfassung, mit drei Siegen und drei Unentschieden sind sie noch ungeschlagen zu Hause.

Verletzte und junge Spieler im Fokus

Angesprochen auf mögliche Neuzugänge oder Abgänge betonte der Sektionsleiter, dass vor allem mit den zurückkehrenden Langzeitverletzten geplant wird: „Ansonsten werden wir nicht viel unternehmen. Es kann sein, dass der ein oder andere kommt, vor allem junge Spieler sind da interessant. Wir haben mit allen Spielern gesprochen, Abgänge sollte es keine geben.“

Wo kann es hingehen im Frühjahr?

Im Zuge der Vorbereitung wird Eggelsberg-Moosdorf ein Trainingslager in Hollabrunn abhalten. Mit dabei sind mit der Kampfmannschaft, der Reserve und den alten Herren insgesamt 50 Spieler. Eine Rangverbesserung wäre in der Rückrunde erwünscht: „Wir wollen vorne mitspielen und mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Ein guter, einstelliger Tabellenplatz ist das Ziel, aber das werden sich viele andere auch denken“, so Webersberger.

Wer steigt ab und wer steigt auf?

Mit einer Prognose in der Abstiegsfrage tut sich der Sektionsleiter schwer: „Es ist ganz schwer zu sagen. Wenn du drei Spiele gewinnst, beziehungsweise drei Spiele verlierst schaut schnell alles ganz anders aus. Hoffentlich sind wir nicht dabei“. Im Rennen um den Aufstieg sollte laut Webersberger Neumarkt die Nase vorne haben, der Herbstmeister Lambrechten muss ja seinen Erfolgstrainer nach Grieskirchen ziehen lassen. Zum Rückrundenauftakt muss man gegen Neumarkt/Pötting die Heimstärke beweisen.

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