Auch 16 „Gastarbeiterinnen“ aus Österreich beim „Kaltstart“ der deutschen Bundesliga

Nicht zuletzt dank der finanziellen Unterstützung der vier „großen“ Männer-Vereine, Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen, und der deutschen Fußball-Liga kann die Meisterschaft der 1. deutschen Frauen-Bundesliga ab morgen, Freitag, 29. Mai, fortgesetzt werden. Mit dabei sind auch zahlreiche ÖFB-Internationale, die in allen fünf Partien vertreten sind. Beim Spiel SGS Essen - USV Jena, das am 24. Juni ausgetragen wird, sind keine Legionärinnen aus Österreich beteiligt. Der Grund für die Verlegung?  Für den USV Jena ist als Team aus Thüringen Profi-Mannschaftssport bis zum 5. Juni untersagt.

 

Vorher auch keine Trainingsspiele möglich

„Nicht einmal ein Elf-gegen-Elf-Trainingsspiel war möglich“, bedauert Dirk Heinrichs, Co- und Torwarttrainer von Turbine Potsdam, dessen Schützlinge im Breisgau am Samstag, 13 Uhr, gegen die Gastgeberinnen des SC Freiburg (mit der Österreicherin Virginia Kirchberger) antreten. Im Herbst verlor die Elf aus Brandenburg recht unglücklich durch einen Treffer in der Nachspielzeit mit 4:5, nachdem ihr zwischenzeitlich nach einem 0:3-Pausenrückstand der Anschluss zum 2:3 und dann auch noch der Einstand zum 4:4 geglückt war.

Endspurt für Sarah Zadrazil

Ihre letzten sechs Meisterschaftsspiele und im DFB-Frauen-Pokal zumindest die Viertelfinalbegegnung daheim gegen die SGS Essen stehen noch auf der Agenda-Liste der ÖFB-Regisseurin, die im Sommer wechseln wird. Im Halbfinale würde Potsdam auswärts auf den Sieger aus dem Spiel Bayer Leverkusen - TSG Hoffenheim treffen. Zadrazils Landsfrau Marie-Therese Höbinger entwickelt sich immer mehr zur Potsdam-Stütze, die 18-jährige ÖFB-Junginternationale kam 2019/20 schon in allen 16 Meisterschaftsspielen zum Einsatz.

Horvat startet beim übermächtigen Favoriten

Bereits am morgigen Freitag, ab 14 Uhr, geht es für die Vorarlbergerin Sabrina Horvat mit dem 1. FC Köln auswärts gegen Tabellenführer VfL Wolfsburg eher um ein ehrenhaftes Abschneiden denn um Punkte, das letzte Aufeinandertreffen endete 0:5.

Beim TV-Spiel „Österreicherinnen-Alarm“

Ab 19.15 Uhr überträgt Eurosport den „Austria-Treff“ 1. FFC Frankfurt - SC Sand, bei dem sich, vorausgesetzt alle blieben unverletzt, Verena Aschauer, Laura Feiersinger, Barbara Dunst und Yvonne Weilharter (alle  Frankfurt) und Nadine Prohaska, Marina Georgieva und Viktoria Pinther (alle Sand) gegenüberstehen könnten. Im Herbst setzten sich die Gäste mit 3:0 (1:0) durch, die Hessinnen sinnen auf Revanche.

 

Fällt Vorentscheidung um Platz zwei?

Aktuell führt in der Tabelle der VfL Wolfsburg mit acht Zählern Vorsprung auf den FC Bayern (37), der allerdings nur einen Punkt gegenüber der TSG Hoffenheim voranliegt. Gelingt den Münchnerinnen mit Carina Wenninger im Heimspiel der „Dreier“ gegen die schärfsten Verfolgerinnen, dann dürften sich die Chancen auf einen Champions-League-Startplatz für Nicole Billa, Laura Wienroither und Kathi Naschenweng (vielleicht auch Jennifer Klein) stark reduzieren. Großer Nachteil für die Mannschaft aus Baden-Württemberg, dass Cheftrainer Jürgen Ehrmann als Berufsschullehrer während der Woche seinen Schülern bei den Abschlussprüfungen zur Seite stehen muss und daher viele Aufgaben an Co-Trainer Gabor Gallai zu delegieren sind.

Sechs-Punkte-Spiel in der Chemie-Metropole

Mit ÖFB-Offensivspezialistin Lisa-Marie Makas gewann der MSV Duisburg im Vorjahr gegen Bayer Leverkusen mit 2:1 (2:1), als derzeit Tabellenzehnter müssen die „Zebras“ unbedingt Punkte sammeln, auch die Gastgeberinnen schweben mit 13 Zählern noch in der Gefahrenzone. Insgesamt eine spannende Runde, nicht nur aus sportlicher, sondern vor allem wegen der enormen organisatorischen Zusatzaufgaben.

 

Helmut Pichler 

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