Trainerwechsel bei Viktoria Marchtrenk

altNachdem in der vergangenen Saison der Abstieg erst im letzten Moment abgewendet werden konnte, steckt der SV Viktoria Marchtrenk auch in der aktuellen Meisterschaft bis über beide Ohren im Abstiegskampf der Landesliga Ost. Zwei Tage nach der 2:3-Heimpleite gegen Naarn trennte sich der Klub am Montag von Trainer Karl Kiesenebner. Der stellvertretende Sektionsleiter Jürgen Seiler erklärt auf unterhaus.at die Gründe des Trainerrauswurfes und warum es im Herbst bislang nicht nach Wunsch gelaufen ist.

Niederlage gegen Naarn
Bereits in Halbzeit eins lagen die Marchtrenker durch indivduelle Fehler mit 0:3 in Rückstand. Nach der Pause versuchte die Viktoria das Ruder noch herumzureißen und kam durch einen Doppelpack von Dusko Klindo auf 2:3 heran. Dabei blieb es letztendlich auch, die Aufholjagd wurde nicht mit Punkten belohnt. „Wir haben schlecht begonnen und lagen zur Halbzeit mit 0:3 zurück. Nach Seitenwechsel haben wir noch einmal alles probiert, der zweite Durchgang war okay, doch leider wurden wir nicht belohnt“, resümiert Sektionsleiter-Stellvertreter Jürgen Seiler.

Mark Petter löst Karl Kiesenebner ab
Am gestrigen Montag trennte sich der Klub von Trainer Karl Kiesenebner.  „Wir sind mit dem Trainer immer gut ausgekommen und haben auch nach der Trennung einen guten Kontakt zu Karl Kiesenebner. Doch wir sind nur mehr zwei Punkte vom Tabellenende entfernt und erhoffen uns in den restlichen drei Spielen durch den Trainerwechsel eine Reaktion der Mannschaft“, zollt Seiler dem nunmehrigen Ex-Trainer Kiesenebner Respekt. Urgestein Mark Petter übernimmt vorerst bis Winter das Zepter in Marchtrenk - ihm zur Seite steht weiterhin Co-Trainer Klaus Steiner. Das 1b-Team betreut nach wie vor Jürgen Seiler. „Mark Petter ist in Marchtrenk eine echte Galionsfigur, schon Ewigkeiten in unserem Verein tätig. Er bringt die Mannschaft sicherlich wieder in Schwung. Im Winter werden wir dann über eine mögliche weitere Zusammenarbeit mit ihm reden“, ist Seiler vom neuen Trainer überzeugt.

Zu wenig Kontinuität
Die Marchtrenker konnten bislang lediglich zwei Partien gewinnen. Kapitän Alexander Rosenauer und Co. fehlte die Konstanz, konnte die Viktoria die gesteckten Saisonziele bislang nicht erreichen. „Wir haben oft gut gespielt, aber nur zweimal gewonnen. Man muss aber auch sagen, dass wir auch einige Male schlecht beziehungsweise durchschnittlich spielten. Wir waren einfach nicht konstant genug“, analysiert Seiler die bisherige Saison.

"Zwei Siege wären optimal"
Im restlichen Herbstprogramm - gegen Asten, Pregarten und Edelweiß - erhofft sich Jürgen Seiler zwei Siege: "Jeder Punkt ist in unserer Lage enorm wichtig. Gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer Edelweiß wird es extrem schwierig zu punkten. Daher hoffe ich auf sechs Zähler gegen die unmittelbaren Konkurrenten aus Asten und Pregarten - diese beiden Vereine sind in unserer Reichweite“


Andreas Lang

 


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