Routinier verlässt Viktoria Marchtrenk

Das Unternehmen Klassenerhalt läuft beim SV Viktoria Marchtrenk im sportlichen Bereich bislang nach Plan. "Einstellung und Stimmung sind ausgezeichnet", freut sich Neo-Trainer Erich Renner. Doch am gestrigen Freitag erhielt der Optimismus des Trainers einen Dämpfer. Denn nach dem Abgang von Dietmar Kiesenebner (Naarn) muss das Tabellenschlusslicht der Landesliga Ost künftig auf einen weiteren Routinier verzichten und wird deshalb im heutigen Vorbereitungsspiel gegen Steinerkirchen eine mögliche Verstärkung für die Abwehr getestet.

"Thomas Kutsam hat ein Angebot des ATSV Sattledt angenommen und wechselt mit sofortiger Wirkung in die OÖ-Liga. Mit diesem Abgang fehlt uns nun ein erfahrener Spieler in der Viererkette. Deshalb besteht nun akuter Handlungsbedarf", hofft Erich Renner, dass adäquater Ersatz im Spiel gegen Steinerkirchen gefunden und es noch heute zu einer Verpflichtung kommen wird. Bislang stehen dem Trainer neben seinem Sohn, Rene Renner, mit Daniel Kovarik und Philipp Eisinger (alle Donau Linz), sowie Harald Feitzlmayr (Hörsching) insgesamt vier Neuerwerbungen zur Verfügung.

"Mit den bisherigen Neuzugängen bin ich sehr zufrieden, konnten wir uns im winter gut verstärken. Zudem werden drei talentierte Spieler aus dem U16-Team in den Kampfmannschaftskader nachgezogen", sagt Erich Renner. "Am 17. Januar haben wir die Vorbereitung in Angriff genommen und absolvieren vier wöchentliche Trainingseinheiten. Es wird sehr hart und intensiv gearbeitet. Das ist aber auch notwendig, denn uns erwartet eine sehr schwierige Frühjahrssaison, in der wir unbedingt den Klassenerhalt schaffen wollen."

Bis auf den erhofften fünften Neuzugang stehen dem ambitionierten Trainer derzeit sämtliche Kaderspieler zur Verfügung. "Auch Dusko Klindo ist wieder fit. Er hat die Leistenoperation gut überstanden und macht das volle Trainingsprogramm mit", hofft der Coach, dass der Routinier im Frühjahr wieder zur Bestform findet. Klindo ist nicht nur im heutigen Match gegen Steinerkirchen wieder mit von der Partie, sondern wird auch am nächsten Samstag das Testspiel gegen den ATSV Stadl-Paura bestreiten. "Wir hoffen, den letzten Platz so rasch wie möglich verlassen zu können. Mit einer guten Rückrunde sollte nicht nur der Klassenerhalt, sondern zugleich auch ein einstelliger Tabellenplatz möglich sein", ist Erich Renner zuversichtlich.


Günter Schlenkrich

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