Königswiesen: Rücktritt von Trainer Pröll

Nach dem Aufstieg in die Landesliga Ost konnte die Union Königswiesen in den ersten acht Spielen lediglich einen einzigen Punkt ergattern. Auch am vergangenen Samstag, im Heimspiel gegen die auswärtsschwache Viktoria Marchtrenk, ist der erhoffte Befreiungsschlag ausgeblieben. Nach der bitteren Heimniederlage war Trainer Werner Pröll zwar enttäuscht und frustriert, hatte sich im Gespräch mit unterhaus.at aber kämpferisch gezeigt. Bei einer Aussprache mit den Verantwortlichen des Klubs erklärte der Coach dann am Montagabend seinen Rücktritt.

"Am Samstag nach dem Spiel hatte ich nicht vor, zurückzutreten. Im Gegenteil, ich habe mir am Sonntag einen Spieler angesehen als mögliche Verstärkung für die Rückrunde. Gleichzeitig habe ich Sportchef Alois Häusler um ein klärendes Gespräch gebeten. Gestern ist es auch zu einer Aussprache gekommen, in der ich die Vertrauensfrage gestellt habe. Da ich nicht das Gefühl hatte, dass der Verein zu hundert Prozent hinter mir steht, habe ich meinen Rücktritt erklärt. Zu dem von mir angedachten Gespräch über die weitere Saisonplanung ist es dann gar nicht mehr gekommen", erklärt Königswiesens nunmehrer Ex-Trainer Werner Pröll, der die Mannschaft vor zwei Jahren in der Bezirksliga in Abstiegsgefahr übernommen und im Sommer in die Landesliga geführt hat.

In Königswiesen ist die Überraschung über das kurzfristig anberäumte Gespräch und den dabei erfolgten Trainer-Rücktritt ebenso groß, wie die Enttäuschung über die bislang magere Punkteausbeute. "Wir haben gewusst, dass uns eine ungemein schwierige Saison erwartet und für uns nur zählt, irgendwie über dem "Strich" zu stehen. Trortzdem hätten wir gedacht, dass wir nach acht Spielen einige Punkte mehr auf unserem Konto haben würden", sagt Sportchef Alois Häusler. "Wir wollten die sportliche Situation auch intern diskutieren. Darauf wollte Werner Pröll aber nicht warten und hat deshalb gestern senen Rücktritt erklärt. Wir sind überrascht darüber und es tut uns auch leid, da er ausgezeichnete Arbeit geleistet hat."

Im Auswärtsspiel am Samstag gegen Tabellenführer St. Magdalena wird das Schlusslicht voraussichtlich vom bisherigen Co-Trainer Adolf Häusler betreut werden. "Vorerst wird mein Bruder das Training leiten, da wir mit Sicherheit keinen Schnellschuss tätigen werden. Zudem ist es aufgrund unserer geografischen Lage auch nicht einfach, einen qualifizierten Trainer zu finden. Am heutigen Abend werden wir die aktuelle Situtaion besprechen und die weitere Vorgehensweise festlegen", erklärt der Sportchef.


Günter Schlenkrich

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