St. Martin/M.: "Heimschwäche ist nicht erklärbar"

alt"Meine Mannschaft hat sich im Herbst sehr gut entwickelt, ist kein Abstiegskandidat mehr, sondern konnte sich in der Landesliga Ost im Mittelfeld der Tabelle etablieren", freut sich Franz Hofer, Trainer der Union St. Martin/Mühlkreis, über den achten Platz nach der Hinrunde. Dennoch werden im Mühlviertel die Köpfe geschüttelt, ist den Verantwortlichen die Heim- bzw. Auswärts-Bilanz ein Rätsel. Während die Hofer-Elf in der Fremde - ebenso wie Herbstmeister St. Magdalena - bislang ungeschlagen blieb, musste man gleich fünf Heimniederlagen einstecken.

"Früher war es eigentlich immer umgekehrt, war St. Martin eine Heim-Macht und hat sich in der Fremde eher schwer getan. Die Heimschwäche ist nicht erklärbar, da ich in der taktischen Ausrichtung zwischen Heim- und Auswärtsspielen eigentlich keinen Unterschied mache", so Hofer. "Zudem waren wir - außer gegen Freistadt - in den Heimspielen zumeist die klar bessere Mannschaft, konnten aber selbst hochkarätige Chancen kaum nutzen. Trotzdem überwiegt das Positive, ist die Mannschaft auf einem guten Weg, wenngleich zu einem Top-Fünf-Platz doch noch einiges fehlt."

Fehlen werden den Mühlviertlern im Frühjahr auch zwei Spieler: Während Stürmer Markus Bogner, der erst im Sommer von Peilstein nach St. Martin gewechselt ist, wieder zu seinem Stammverein zurückkehrt, steht Mittelfeldspieler Martin Leibetseder aufgrund einer schulischen Fortbildung nicht zur Verfügung. "Obwohl der Kader somit kleiner geworden sind, sind wir nicht großartig auf der Suche nach neuen Spielern und gehe auch davon aus, dass wir ohne Verstärkungen in die Rückrunde gehen werden", sagt Franz Hofer.

Dennoch freut man sich in St. Martin über einen Neuzugang. Manfred Mittermayr, der unter Josef Ganser in St. Martin bereits als Co-Treainer aktiv und im Herbst bei Bezirksliga-Schlusslicht Aigen-Schlägl als Cheftrainer tätig war, verstärkt als Sportlicher Leiter ab sofort das Funktionärsteam. Nach der zweitbesten Herbstsaison der Vereinsgeschichte, gilt es nun die Leistungen im Frühjahr zu bestätigen. Die Mühlviertler werfen ihre Blicke aber auch nach hinten, ist doch in der Abstiegszone ein möglicher Relegationsplatz nicht allzuweit entfernt.

"Aufgrund der Tabellenkonstellation, ist eine Rangverbesserung nur schwer möglich, einzig Naarn können wir vielleicht noch überholen. Wichtig ist aber vor allen Dingen, dass wir weiterhin Distanz zum zwölften Platz halten und die Mannschaft in ihrer Entwicklung den nächsten Schritt setzt", meint der Trainer, der am 30. Januar den Startschuss zur Vorbereitung gibt. "Die Spieler sind aber auch in der Winterpause überaus fleißig. Nach einem Laktatest werden seit  Montag nicht nur Laufeinheiten absolviert, sondern muss auch ein Heimprogramm erfüllt werden", weiß Franz Hofer.


Günter Schlenkrich

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