USV St. Ulrich: "Mission Klassenerhalt"

Nach einer sensationellen Rückrunde in der vergangenen Saison der Landesliga Ost, in der der USV St. Ulrich als drittstärkstes Frühjahrs-Team die Meisterschaft mit einem ausgezeichneten siebenten Platz beenden konnte, musste die Mannschaft von Trainer Mario Pilz im Sommer einige Abgänge verkraften. Tragende Säulen der letzten Jahre - wie Mittelfeldstratege Alexander Badhofer, Torgarant Christopher Pschernig, Tormann Thomas Genshofer, Abwehrchef Jörg Völske sowie Bashkim Biticaj und Sebastian Enengl - beendeten ihre Karriere oder veränderten sich sportlich. Aufgrund dieser in St. Ulrich unüblichen Kaderveränderungen war das Team um Sportchef Josef Schmidbauer zum Handeln gezwungen und konnte in der Übertrittszeit die Abgänge mit Aleksandar Vasiljevic, Michael Niederhofer, Stefan Gröbl, Nico Steinmassl und Ralph Leitner sehr gut kompensieren.

 

Holpriger Start

"Wir haben von Anfang an gewusst, dass wir zu Beginn der Saison wahrscheinlich Schmerzen bekommen werden. Für die meisten Neuzugänge ist die Landesliga Neuland gewesen und die Intensität der Trainingseinheiten sowie die hohe Belastung zu Beginn war speziell für die neuen Spieler eine enorme Umstellung, welche sich in muskulären Problemen und physischer Erschöpfung dargestellt hat. Zusätzlich müssen wir in jedem Landesliga-Spiel brutal viel investieren, um Punkte zu holen und in der Liga bestehen zu können. Diesen Umständen geschuldet war der holprige Start mit drei Heimniederlagen", begründet der Coach die schwierige Phase.

 

Solide Hinrunde

"Da wir eine verschworene Mannschaft haben, die menschlich und charakterlich top ist, und bei unseren Transfers immer auf diese Eigenschaften achten, habe ich gewusst, dass es bald in die sportlich richtige Richtung gehen wird und nach diesem mühsamen Start entsprechend punkten werden", so Pilz. Nach 15 Zählern in der Hinrunde und einem neunten Platz ist man in St. Ulrich mit dem ersten Teil der Meisterschaft nicht unzufrieden, jedoch erwartet den Klub auch im neuen Jahr eine ungemein ausgeglichene Liga, in der nach oben, aber auch nach unten, vieles möglich ist.

 

Eine Neuerwerbung und drei Abgänge

Im Winter verliert der USV mit Oliver Rockenschaub, der die Schuhe an den Nagel hängt, einen absoluten Leistungsträger. Zudem werden sich auch Tobias Stubauer und Ralph Leitner verändern und kehren vermutlich wieder zu ihren Stammvereinen zurück. Aufgrund dieser Abgänge wird es auch in St. Ulrich kleine Veränderungen im Kader geben. Mit David Hofer (Bewegung Steyr) konnte ein universell einsetzbarer Allrounder bereits verpflichtet werden.

 

Trainingslager im Burgenland - schwierige Rückrunde

"Wir freuen uns, wenn es am 17. Januar wieder losgeht und in die `Mission Klassenerhalt`starten. Die Spieler sind in der Winterpause fleißig und absolvieren ihr Heimprogramm. Am 6. Dezember nehmen wir an einem Hallenturnier teil und am 25. Januar steht der erste Test, gegen OÖ-Ligist Edelweiß Linz, auf dem Programm. Der Höhepunkt der Aufbauzeit ist das Trainingslager, welches im burgenländischen Güssing stattfindet und wo der komplette Kader dabei sein wird, um sich auf die schwierige Rückrunde entsprechend vorzubereiten" weiß Mario Pilz. "Sollte die Mannschaft um Kapitän Sebastian Wimmer verletzungsfrei durch die Aufbauzeit kommen, die Sommer-Neuzugänge den nächsten Schritt machen, unsere Youngsters im Kader ordentlich Gas geben um die Arrivierten noch mehr zu fordern, dann bin ich fest davon überzeugt, dass wir wieder eine tolle Rückrunde spielen werden und die Liga halten können".

 

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