Union Naarn: Nach katastrophalem Herbst wird Kader neu ausgerichtet

Die DSG Union Metallbau Blauensteiner Naarn ist seit 1991 in der Landesliga aktiv - in der Saison 94/95 kickten die Machländer sogar in der OÖ-Liga. Nach nahezu drei Jahrzehnten in Oberösterreichs zweihöchster Spielklasse droht der Union der Abstieg in die Bezirksliga. Im Vorjahr kamen die Naarner als Zehnter ins Ziel, in der aktuellen Meisterschaft der Landesliga Ost sammelten Kapitän Lukas Rumetshofer und Co. bislang aber nur acht Punkte und wurden in der Tabelle bis auf den letzten Platz durchgereicht. "Wir haben im Sommer einige wichtige Spieler verloren, uns aber auch gut verstärkt. Demnach war eine derart schlechte Hinrunde nicht zu erwarten, ist die Enttäuschung darüber dementsprechend groß", erklärt Sektionsleiter Markus Lugmayr-Lettner, der in den kommenden Tagen den neuen Trainer präsentieren möchte und zudem intensiv Ausschau nach Vestärkungen hält.

 

Nur ein Sieg und lediglich neun Tore

Nur gegen St. Magdalena feierte das Schlusslicht einen Sieg, in den übrigen zwölf Spielen standen fünf Unentschieden sieben Niederlagen gegenüber. "Mit Torwart Dominik Eder und Verteidiger Kevin Schrettlinger haben wir uns hinten gut verstärkt, hatten aber vor allem im Mittelfeld große Probleme. So hatte Hrvoje Bubalo mit Verletzungen sowie Danijel Dramac mit einem Formtief zu kämpfen. Aber es ist im Herbst grundsätzlich nicht gut gelaufen - und wenn es nicht läuft, kommt bekanntlich alles zusammen. Aber wenn man lediglich acht Punkte sammelt, darf man nichts beschönigen und waren einfach nicht besser", so Lugmayr-Lettner, der sich über den bislang einzigen Sieg auf eigenem Platz freuen konnte - in der Fremde warten die Machländer seit 18. Mai vergeblich auf einen "Dreier". Der Tabellenletzte traf nur neun Mal ins Schwarze und kassierte zudem mit 30 Gegentoren die meisten der Liga. "Wir sind in Bad Leonfelden mit 1:9 böse unter die Räder geraten, haben mit einem Sieg gegen St. Magdalena aber sofort wieder in die Spur gefunden und auch in den nächsten drei Spielen gepunktet. Daran kann man erkennen, dass die Moral passt und Potenzial vorhanden ist", meint der Sektionsleiter. "Es ist uns leider nicht gelungen, einen Lauf zu starten, zudem haben wir sämtliche Duelle mit den direkten Konkurrenten verloren bzw. nicht gewonnen".

 

Neuer Trainer im Anflug - einige Abgänge, aber Ausschau nach absoluten Verstärkungen

Nach dem Ende der kurzen Ära von Eric Rössl und der interimistischen Leitung durch Michael Aichinger geht die Union mit einem neuen Trainer in den Abstiegskampf. "Wir haben mit einigen Kandidaten Gespräche geführt, wollen in den nächsten Tagen die Entscheidung treffen und dann den neuen Coach präsentieren", hofft Markus Lugmayr-Lettner, dass noch in dieser Woche weißer Rauch aufsteigt. Der neue Übungsleiter wird einen veränderten Kader vorfinden. So steht bereits fest, dass man mit Danijel Dramac nicht mehr plant. "Es wir im Winter zwei, drei weitere Abgänge geben. Wir werden die Abgänge kompensieren und wollen zumindest drei absolute Verstärkungen holen. Dabei haben wir mehrere Optionen und sehen uns zum Beispiel nach Akademiespielern um, schauen aber auch über die Grenzen", so Lugmayr-Lettner.

 

"Lassen nichts unversucht"

Nach einer Pause steht ein Laktat-Test auf dem Programm. In der Folge müssen die Spieler ein Heim-Program, absolvieren, ehe Mitte Januar die Vorbereitung in Angriff genommen wird. Ein Trainingslager ist in Planung, wird aber noch mit dem neuen Coach besprochen. Trotz der prekären Tabellensituation hofft man im Machland, in der nächsten Saison weiterhin in der Landesliga kicken zu können. "Der Klassenerhalt ist das primäre Ziel und lassen nichts unversucht. Auch wenn es am Ende vielleicht nicht reichen sollte, wollen wir uns nicht vorwerfen lassen, nicht alle Mittel ausgeschöpft zu haben. Wir wollen unbedingt in der Liga bleiben, aber nicht um jeden Preis", sagt der Sektionsleiter. "Es wird nicht einfach, dieses Vorhaben zu realisieren, da wir im Frühjahr 20 Punkte oder mehr benötigen."

 

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