USV St. Ulrich: "Das Transferprogramm ist noch nicht abgeschlossen"

Der USV St. Ulrich absolvierte in der Landesliga Ost in Summe eine solide Hinrunde und kam als Neunter ins Ziel. Die Pilz-Elf war vom "Strich" aber nur durch zwei Punkte getrennt und überwinterte demnach in Abstiegsgefahr. Der USV nahm sich für das Frühjahr viel vor, wollte das Abstiegsgespenst frühzeitig in die Flucht schlagen und liebäugelte mit einem Sprung in die obere Hälfte der Tabelle, aufgrund des Abbruches der Saison müssen die Kicker aus St. Ulrich aber zurück an den Start.

 

"Alles richtig gemacht"

"Nach der Hinrunde waren wir uns der Gefahr bewusst. Aber zum einen waren die Mannschaften in der Tabelle eng beisammen, und zum anderen haben wir uns im Winter ausgezeichnet vorbereitet und hatten vor dem vermeintlichen Rückrundenstart keine Verletzten zu beklagen. Wir waren optimistisch, den Klassenerhalt zu sichern und haben uns zudem in der Tabelle nach oben orientiert", erklärt Sektionsleiter Josef Schmidbauer. "Im Nachhinein betrachtet, hat man mit dem Abbruch und der Annullierung der Saison alles richtig gemacht. Allzu viele Optionen hat es nicht gegeben, wenngleich man über die mögliche Mitnahme der Punkte durchaus hätte diskutieren können".

 

"Sollte die Pause noch länger dauern, hat der Amateurfußball ein großes Problem"

Nach der Öffnung der Sportplätze hat man in St. Ulrich nicht lange gewartet und den Betrieb wieder aufgenommen. "In den vergangenen Wochen standen jeweils zwei Einheiten am Programm und traineren auch in dieser Woche, machen dann aber eine Pause. Unser Plan sieht vor, im Juli mit der Vorbereitung zu beginnen", so Schmidbauer., "Es deutet vieles darauf hin, dass es im Herbst wieder losgeht und bin auch fest davon überzeugt, dass spätestens im September wieder um Punkte gekämpft wird. Die Vereine sitzen allerdings auf Nadeln und warten auf grünes Licht. Sollte die Pause noch längern dauern, hat der Amateurfußball ein großes Problem".

 

Ein fixer Zugang

Mario Pilz, der seit rund eineinhalb Jahren die Verantwortung trägt und weiterhin das Trainerzepter schwingt, kann mit Mittelfeldspieler Raphael Martl (Aschach/Steyr) einen neuen Mittelfeldspieler begrüßen. "Es sieht ganz danach aus, als sollte sich am aktuellen Personal nichts ändern. Demnach sind aus heutiger Sicht keine Abgänge zu erwarten, wenngleich beim einen oder anderen Spieler ein Karriereende im Raum steht", meint der Sektionsleiter. "Mit Martl steht eine Neuerwerbung fest, das Transferprogramm ist aber noch nicht abgeschlossen. Es kann und wird sich vermutlich noch etwas tun, einen großen Wurf wird es aber nicht geben".

 

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